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Posts Tagged ‘Urlaub’

Das harte Leben und Arbeiten in Amerika – Urlaub ist oft ein Fremdwort

Mittwoch, Februar 16th, 2011

Die Hälfte aller Amerikaner nehmen Ihre Urlaubstage nicht komplett in Anspruch.

Laut aktuellen Zahlen von visualEconomics.com nehmen die Hälfte der amerikanischen Beschäftigten nicht den kompletten Umfang der Urlaubstage in Anspruch, welcher Ihnen zusteht. Etwa ein Fünftel nimmt statt einer oder zwei Wochen nur einige wenige Ihrer bezahlten Urlaubstage.

“Extreme-Jobholders”

42 Prozent der der sog. “extreme jobholders” (“Extrem-Arbeitnehmer”) gaben laut Visual Economics an, ihre Urlaubspläne “regelmäßig” zugunsten Ihrer Beschäftigung aufzugeben. Damit nimmt sich diese Gruppe der amerikanischen Arbeitnehmer, im Schnitt noch weniger Zeit für das Privatleben,  als der durchschnittliche Beschäftigte aus Japan. Insbesondere in Japan gelten Arbeitsmoral und -bedingungen weltweit noch immer als Extrem – dies geht soweit bis zum Auftreten des  Phänomen “Karoshi” , dem “Tod durch Überarbeitung.”

Wissenschaftliche Erkenntnisse hierzulande nehmen die sog. “Work-Life-Balance” zunehmend stärker ins Visier.

” Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance)… ” (Wikipedia).

Zwar gibt es inhaltliche Kritik an der generalisiert-zweiteiligen Begrifflichkeit, allerdings ist von einer Extrembelastung vieler amerikanischer Arbeitnehmer auszugehen.

Die Zahlen im internationalen Vergleich

Landesvergleich Top 5 – “Diese Arbeitnehmer nehmen Ihre komplette Urlaubszeit in Anspruch”

  1. Frankreich: 89%
  2. Argentinien: 80%
  3. Ungarn: 78%
  4. UK: 77%
  5. Spanien: 77%

Landesvergleich Top 5 – “Die Beschäftigten sind am wenigsten Bereit Ihre volle Arbeitszeit zu nehmen.

  1. Vereinigte Staaten: 57%
  2. südkorea: 53%
  3. Australien: 47%
  4. Südafrika: 47%
  5. Japan: 33%

Die Top 10 der beliebtesten Reiseziele innerhalb Amerikas

Wenn die Amerikaner reisen, dann oftmals innerhalb des eigenen Territoriums. Die beliebtesten Reiseziele sind:

  1. “Times Square” in New York
  2. “The Las Vegas Strip” – Nevada
  3. “National Mall” – Washington, D.C.
  4. “Faneuil Hall” in Boston
  5. “Disney World’s Magic Kingdom” , Buena Vista County
  6. “Disneyland Park” , Orange County
  7. “Fisherman’s Wharf” – Hafenviertel von San Francisco
  8. “Niagarafälle”, Nähe des Bundesstaates New York
  9. “Great Smoky Mountains” Nationalpark, North Carolina / Tennessee
  10. “Navy Pier”, Chicago

Quelle: The Business of American Vacations – VisualEconomics.com

Interview mit Marion Renk-Rosenthal: „Alles der Liebe wegen – und ich bereue nichts!“

Freitag, Dezember 3rd, 2010

Stell dich am besten zunächst kurz vor, wer du bist, was du machst, woher du kommst, wo du jetzt wohnst, wie alt du bist etc.

Ich heiße Marion, bin geboren und gebürtige stolze Hamburgerin und lebe seit 1986 in Kalifornien, erst in Encino, dann West Hollywood und heutzutage in Corona del Mar, alles Großraum Los Angeles. Ich bin schon seit einigen Jahren 39, älter wird man in Hollywood nämlich nicht. Ursprünglich war ich Journalistin für Hörfunk, Druck und Fernsehmedien, aber seit den späten 90iger Jahren arbeite ich auch wieder im Tourismus. Das hatte ich mal studiert, bevor ich in die Medien rutschte.

Heutzutage unterrichte ich internationale Reisekaufleute in Los Angeles und bilde sie zu „L.A. Experts“ aus. Ich schreibe einen Blog über die Stadt für die Tourismusindustrie und ich arbeite außerdem noch weiter für Videoproduktion und PR/Marketing für die Event Industrie. Das „multi-tasking“ von Jobs ist typisch für den „Gig“ Arbeitsmarkt in Kalifornien.

(weiterlesen…)

The American Dream – und die bittere finanzielle Realität (INFOGRAFIK)

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Jeder will den amerikanischen Traum leben, und das ist auch gut so. Eine Familie gründen, ein Häuschen besitzen, einen guten und sicheren Arbeitsplatz haben und sich ein oder zweimal im Jahr einen schönen Urlaub leisten können.

Aber das leidige Thema Geld macht vielen einen Strich durch die Rechnung. Wer keins hat, der leiht sich halt welches – mit zum Teil fatalen Folgen, wie inzwischen jedem klar sein sollte.

Mindestens jeder zweite Amerikaner hat Kredit aufgenommen, sei es für ein Auto, ein Haus oder den Lebensstil über den eigenen Verhältnissen – frei nach dem Motto “Keeping up with the Joneses“, um mit den Nachbarn mithalten zu können.

Das „Schulden machen“ ist ein enorm großer Wirtschaftszweig in den USA, der Arbeitsplätze sichert und die Wirtschaft ankurbelt. Aber das böse Erwachen kommt, leider. Diese Grafik veranschaulicht, wie schnell man sich verschuldet hat.

Bild1

Quelle: http://spidercam.posterous.com/the-american-dream-a-road-to-riches-income-to

Brandheisse News aus dem Big Apple – und mein erstes Buch

Samstag, Juni 26th, 2010

Heute gibt es wieder mal einen persönlichen Bericht: Während wir hier in New York am Schwitzen sind, scheint der Sommer in Europa noch nicht überall angekommen zu sein. Unser Kater Punky und ich besetzen abwechselnd die Sofafront vor der Klimaanlage, um ein bisschen zu verschnaufen.

Bald wird es Zeit, dem Grossstadtleben den Rücken zu kehren und die Häuserschluchten gegen Sandburgen einzutauschen – wir nehmen einen langen Roadtrip auf uns, um das vielversprechende Fleckchen Charleston in South Carolina zu erkunden.

Besuch in der Schweiz

Wenn dann der Herbst vor der Türe steht, werde ich auch der Schweiz wieder einen Besuch abstatten – die ersten zwei September Wochen gehören Familie und Freunden. Bis dahin steht aber noch eine Menge auf dem Programm, dazu gleich mehr…

Der Sommeranfang bringt auch eine herbe Enttäuschung für die Schweizer Fussballnati mit dem verlorenen Spiel gegen Chile – selbst ich als Sportmuffel habe vor dem TV mit einem Auge mitgefiebert und dabei noch mein Spanisch aufpolieren können, da ich hier keinen englischen Kanal gefunden habe.

Die Schweiz hat mehr als nur ein Spiel verloren

Ein wenig später habe ich auf Facebook verfolgt, wie eine Fanseite mit dem Namen “Ich hasse Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi (Schweiz vs. Chile)” an Popularität gewann – innert weniger Stunden hatte die Seite fast 50 000 Fans, Tendenz stark steigend und aktuell mehr als 75 ooo Fans! Ich kann die Enttäuschung ob des verlorenen Spiels verstehen, die Kommentare der “Fans” sind jedoch teils massiv unter der Gürtellinie.

Facebook Power – wie man die Macht der sozialen Netzwerke nutzen kann

Dieses Beispiel zeigt aber klar, dass soziale Netzwerke wie Facebook und Konsorten längst Ihren Kinderschuhen entwachsen sind. Ich beschäftige mich schon eine Weile intensiv mit den Möglichkeiten dieser Online Plattformen, in der Zwischenzeit ist die Beratung von Unternehmen in diesem Umfeld zu meiner Hauptarbeit geworden.

Yeah, ich schreibe mein erstes Buch!

Vor kurzem habe ich deshalb mit dem Data Becker Verlag einen Vertrag über ein Buch zum Thema Social Media Marketing abgeschlossen. Das ist natürlich viel Arbeit, macht aber auch viel Spass – und glücklicherweise habe ich wertvolle Unterstützung gefunden, die mir beim Tagesgeschäft tatkräftig unter die Arme greift.

Aber keine Angst, hier im Blog gibt es deshalb keine Sommerpause – die nächsten Artikel warten schon in den Startlöchern!



evden eve nakliyat evden eve nakliyat is plani ornegi