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Posts Tagged ‘Stories’

Meine verrückte Mitbewohnerin – ein Intermezzo der besonderen Art…

„Ich wusste es! Sie ist wirklich crazy und hat eine bipolare Persönlichkeitsstörung. Und schluckt noch Valium und Amphetamine.“ Ich verstand nur Bahnhof. Doch meine Kollegin Adriana ist angehende Ärztin, sie muss es wissen. „Ich gehe gleich zum Hausmeister, damit er das Schloss austauscht.“, verkündete sie.

Machen wir eine kurze Rückblende. Seit ich in New York bin, lebe ich zur Untermiete mit Medizinstudenten. Das ist praktisch, weil ich mich mit meinen 2 Koffern Gepäck schon ins gemachte Nest legen kann – ich muss mir keine Möbel und Haushaltsutensilien anschaffen.

Aktuell bin ich in einer Wohngemeinschaft dreier Medizinstudentinnen, die im letzten Studienjahr sind. Die Ladies sind dauernd unterwegs und bewerben sich querbeet in den USA um einen Platz zum Praktizieren, meist bin ich allein und kann in aller Ruhe meine Projekte vorwärtspeitschen. So habe ich anfangs Dezember 2009 das Zimmer von Carolina übernommen, während Adriana für die Vermietung ihres Domizils Lynette ausgewählt hat. Falsch gewählt.

Ich habe Lynette bei meinem Einzug getroffen und wir haben ein bisschen Small Talk gemacht. Nicht unsympathisch, vielleicht etwas nervös und fahrig. Dann war sie auch schon wieder weg – auf dem Weg nach Miami. Das war das Letzte was ich von ihr gehört habe. Ein paar Tage später meldete sich Adriana, ich sollte ihr doch Bescheid geben, wenn ihre Untermieterin wieder im Haus sei – sie habe immer noch den Wohnungsschlüssel, noch keine Miete bezahlt und reagiere auch nicht auf Anrufe und Emails. Und vom Vormieter hätte sie einen Spiegel geklaut.

Lynette tauchte nicht wieder auf, hinterließ uns aber ein Schlachtfeld in ihren Zimmer, ein Set an brandneuen Lautsprechern, weitere Elektronikartikel sowie eine Schimmelkultur im Kühlschrank. Nun ist das Zimmer wieder in bester Ordnung und wartet auf den nächsten Besucher – dieses Mal geht alles glatt, mein Bruderherz macht seine Aufwartung. Und den geklauten Spiegel werden wir auch wieder dem rechtmäßigen Besitzer übergeben.

P.S.: Ich liebe meine Aussicht :-) .

EmpireStateBuilding

Razzia in Chinatown – doch ich habe meine Weihnachtsgeschenke ins Trockene gebracht

Endlich habe ich mir die Zeit genommen, die Weihnachtsgeschenke zusammen zu kaufen. Nachdem ich mich mit meiner Steuerberaterin getroffen habe, meinte diese, dass mir eigentlich noch 300 Dollar Stimulus zustehen. Hinter diesem kryptischen Begriff versteckt sich ein Wirtschaftsankurbelungsprogramm des amerikanischen Staates, welches mir eben besagte Scheine ins Portemonnaie spült.

Razzia in Chinatown
Guter Dinge machte ich mich deshalb auf nach Chinatown, um auf dem chinesischen Basar zu feilschen und die Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Doch ich staunte nicht schlecht, die halbe Straße hatte die Schotten dichtgemacht. Ich hörte den Polizisten zum Straßenhändler sagen: „Na, diese Aktion hat Euch ganz schön **** [hier das F-Wort einsetzen]!“

CanalStreet

Die Hintergründe: Letzte Woche hat die New Yorker Polizei über 30 Geschäfte in der Canal Street schließen lassen, die Plagiate von Designerartikeln verkauft haben und zu einem Fälscherring gehörten. Von der Chanel-Tasche bis zum tiffanyesken Schmuck wurde alles konfisziert.

Feilschen an der Canal Street – auch wer früher an der 5th Avenue eingekauft hat

Na Klasse! Wer denkt denn auch an die armen Modesüchtigen, die aufgrund der Wirtschaftskrise statt in der Fifth Avenue nun in der Canal Street einkaufen müssen? Diese billigen Kopien sind einer der Hauptgründe, warum wir jedes Jahr zur Weihnachtszeit in Schaaren gen Chinatown ziehen – neben dem Reiz des Feilschens. Statt 2.000 $ im Fachgeschäft kostet hier die Louis-Vuitton Reisetasche etwa 60 Dollares, in passabler Qualität.

Als vor vielen Jahrzenten die ersten chinesischen Einwanderer nach New York kamen, siedelten sie sich rund um die Canal Street an und eröffneten die ersten Geschäfte. Heute beherbergt Chinatown rund 300.000 Einwohner und ist ein Mekka für Touristen und Shopping Fans.

Das Feilschen um jeden Cent ist hier genauso selbstverständlich, wie auf einem Wochenmarkt in Shanghai. Das Urlaubsfeeling wird noch unterstützt durch die exotischen chinesischen Schriftzüge der Geschäfte, gerade wenn Chinatown abends im Neonlicht erstrahlt.

People

Zwischen Ramsch und Schnäppchen – so schnell wird sich da nichts ändern

Aber ob man nun auf der Suche nach nachgemachten Designerartikeln ist oder nicht, Chinatown ist immer einen Besuch wert. Neben Restaurants und Lebensmittelgeschäften bietet das Viertel viele anderen Möglichkeiten zum Shoppen. Ob Schmuck, Kleidung, Elektroartikel, Kitsch oder Antiquitäten, das Angebot ist vielfältig. Wer sich traut, nimmt auch schon mal eines der vielen chinesischen Heilmittelchen mit nach Hause.

Dass die Behörden den Handel mit Fälschungen in Chinatown dank dieser Aktion in den Griff bekommen, ist nicht anzunehmen. Schon in der Vergangenheit sorgte das Auftauchen der Polizei häufig dafür, dass Geschäfte ihre Rollläden runterließen sowie fliegende Händler ihre Koffer schnappten und sich aus dem Staub machten.

Nachdem ich alle Geschenke verhandelt hatte, wollte ich mir selbst noch etwas kaufen. Ein paar aktuelle DVDs sollten es sein, da ich die letzten Wochen stark engagiert war und es schlichtweg nicht um den Block herum ins nächste Kino geschafft hatte. Der Verkäufer wollte den Deal aber nicht auf offener Straße abhandeln, und wir haben uns um die nächste Häuserecke verdrückt – 20 Dollar leichter und sechs Filme reicher machte ich mich aus dem Staub.

Bank

Where’s George? Eine Dollarnote macht sich auf den Weg durch Amerika.

Sachen gibt´s! Wie diesen 1 Dollar Schein, den ich kürzlich irgendwo aufgelesen habe. Als ich den genauer unter die Lupe nahm, habe ich gestutzt: Jemand hat die Webseitenadresse www.wheresgeorge.com aufgedruckt, auf der man den Weg dieser Note nachverfolgen kann.

The bill
Track it

Mein Schein hat es nur von Brooklyn nach Manhattan geschafft:

Travelling bill

Doch andere Dollarnoten reisen quer durch die USA, wie diese hier:

A long way

Seit beinahe 11 Jahren betreibt Hank Eskin aus Massachusetts die Webseite http://www.wheresgeorge.com. Mitmachen kann dabei

a)  jeder der eine gekennzeichnete Dollarnote findet oder

b) jeder der selber neue Noten in Umlauf bringt.

Dazu braucht es nur einen Stempel, der den Link der Webseite trägt – und los geht es! Hunderttausende Scheine sind bereits registriert, und täglich kommen neue dazu. Einige Fans haben selbst Zehntausende Scheine registriert.

Das ist natürlich nur ein Tropfen aus dem Ozean der Milliarden Scheine, die im Umlauf sind. Einen größeren Sinn dahinter gibt es nicht, warum auch? Ein bisschen Spass darf sein – wer schenkt mir nun einen „Where ‘s George“ Stempel zu Weihnachten?!