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Posts Tagged ‘People’

Amerika, ein Land im Drogensumpf?

Samstag, Februar 12th, 2011

Das “National Criminal Justice Reference Service” schlägt Alarm, der Trend beim Drogenmissbrauch der amerikanischen Jugend ist höchst bedenklich!

Der Missbrauch illegaler Rauschmittel der amerikanischen Jugend entwickle sich in alarmierendem Maße, insbesonderse bei Tabak und alkoholischen Substanzen. Dieser ist Trend ist deshalb hochkritisch, weil die Abhängikeitskurve zum Lebensalter antiproportional verläuft, oder anders ausgedrückt: besonders die Jugendlichen sind stark gefährdet!

Insgesamt ließe sich allerdings, so nscjrs.gov, in der Drogengeschichte Amerikas eine Verhaltensänderung feststellen, diese belegen auch folgende Zahlen.

Historische Enwticklung: Pro-Kopf-Konsum von Kaffee innerhalb eines Jahres:

(Zahlen umgerechnet)

1939: 6,35 kg
1941: 7,48 kg
1946: 8,98 kg
1999: 4,5 kg

(Quelle: shmoop.com)

Offensichtlich gab es seit 1900 bis 1946 einen starken Ansteig des Konsums, die Zahlen aus 1999 hingegen stehen gegen den Trend und belegen eine erstmalige Abnahme. Dieser Trend gillt allerdings für Drogen im Allgemeinen, dies belegt beispielsweise die von Shmoop.com veröffentliche Statistik zum Tabakkonsum:

Konsumierte Zigaretten in Amerika innerhalb eines Jahres

1889: 2.2 billionen
1920: 100 billionen
1980: 630 billionen
2000: 415 billionen

(Quelle: shmoop.com)

Insgesamt nimmt die Menge der konsumierten Drogen in Amerika ab, entwickle sich aber bei Jugendlichen drastisch zum Negativen.

Eine sehenswerte Infografik “Drug Abuse in America” veröffentlicht “420tribune.com”.



Quelle: http://420tribune.com/2010/05/drug-abuse-in-america-infographic/

Dieser  lassen sich weitere Daten zur Drogenkultur der USA entnehmen, beispielsweise, dass die Betreuung und medizinische Versorgung von Bürgern mit Drogenproblemen, nur einem Sechstel aller Bedürftigen zukommt und dass beispielsweise 80% aller Inhaftierten in Amerika aufgrund eines drogennahen Deliktes zur Haft verurteilt wurden.

Körperkontakt im öffentlichen Verkehr

Dienstag, September 7th, 2010

Ich war wieder mal mit dem Bus unterwegs. “Please do not talk to operator while bus is in motion.”, hiess es. Doch der Chauffeur hielt sich nicht daran und kam mit mir ins Gespräch. Er musterte gerade die Velofahrerin, welche mit einer Hand waghalsig durch den Verkehr manövrierte und mit der anderen versuchte eine SMS zu texten.

Ich wollte wissen, was denn das Verückteste gewesen sei, was er so erlebe. Er schmunzelte, und zwinkerte mir zu, dass er des Nachts manche Leute davon abhalten müsse, den Bus mit dem Schlafzimmer zu verwechseln.

Der Platz im Bus ist manchmal beschränkt, und selbstverständlich boten wir unsere Plätze den älteren Herrschaften an. Doch nein, das kam gar nicht in Frage. Lieber stehen und sich die Haxen brechen beim nächsten Vollstop.

Der Unterschied von der Subway zum Bus ist augenfällig. Im Bus rumpelt es, wird telefoniert, gequasselt etc. Wer in der Stadt unterwegs ist und ein kleines Erdbeben spürt muss keine Angst haben, es ist nur die Subway, die unterhalb durchbraust.

Das Handy funktioniert übrigens überhaupt nicht im Untergrund, und in der Subway ist es einiges ruhiger als im Bus – viele sind in ihrer eigenen Welt, im Buch oder iPod versunken. In der Schweiz sind die Züge ja mit Gratiszeitungen geflutet… dies ist hier fast gar nicht der Fall, erstaunlicherweise.

Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert sind die Leute, die man im “Public transport” antrifft. Da kann der Penner neben dem Business Man sitzen und einen Dollar erschnorren, das Model den Touristen die richtige Station zum Aussteigen raussuchen, der Maler dem Barde mit Gitarre seine Business Karte zustecken, und ich mit dem Schweizer Paar einen Schwatz halten.

Das Interessante am Bus ist auch, dass man etwas von der Stadt sieht, bei der Subway sind es bloss immer ähnlich aussehenden Stationen und ein paar Ratten. Ach ja, und wer dringend Körperkontakt sucht hat kein Problem – einfach während der “Rush hour” die Subway nutzen… kostet nur 2 Dollar, egal wie weit und wie lange man fährt.

Fifty People One Question – das Filmteam zu Besuch in Manhattan und Brooklyn

Montag, Juni 14th, 2010

Seit 2008 gibt es das Projekt “Fifty People One Question” im Netz. Die Idee dahinter ist simpel: An einem beliebigen Ort wird fünfzig Passanten jeweils die selbe Frage gestellt. Dabei reicht das Spektrum an Fragen von “Wo würdest du morgen früh gerne aufwachen?” über “Was wünscht du dir für das Ende des heutigen Tages?” bis hin zu ”Was hast du dir dieses Jahr vorgenommen?”. Statt sachlicher, kurzer Resonanz fällt die Antwort auf die Frage nicht selten poetisch aus oder geht gar in der Offenbarung von Geheimnissen und Träumereien auf.

Das Projekt reiste seit der ersten Episode in 2008 aus New Orleans rund um den Globus und erreichte dabei Millionen von Zuschauern. Dabei machte man auch Halt in Manhattan und Brooklyn, den Orten wo ich seit gut einem Jahr zu Hause bin. Schon da kann man die Unterschiede dieser zwei Bezirke New Yorks gut erkennen.

Meine verrückte Mitbewohnerin – ein Intermezzo der besonderen Art…

Montag, Januar 18th, 2010

„Ich wusste es! Sie ist wirklich crazy und hat eine bipolare Persönlichkeitsstörung. Und schluckt noch Valium und Amphetamine.“ Ich verstand nur Bahnhof. Doch meine Kollegin Adriana ist angehende Ärztin, sie muss es wissen. „Ich gehe gleich zum Hausmeister, damit er das Schloss austauscht.“, verkündete sie.

Machen wir eine kurze Rückblende. Seit ich in New York bin, lebe ich zur Untermiete mit Medizinstudenten. Das ist praktisch, weil ich mich mit meinen 2 Koffern Gepäck schon ins gemachte Nest legen kann – ich muss mir keine Möbel und Haushaltsutensilien anschaffen.

Aktuell bin ich in einer Wohngemeinschaft dreier Medizinstudentinnen, die im letzten Studienjahr sind. Die Ladies sind dauernd unterwegs und bewerben sich querbeet in den USA um einen Platz zum Praktizieren, meist bin ich allein und kann in aller Ruhe meine Projekte vorwärtspeitschen. So habe ich anfangs Dezember 2009 das Zimmer von Carolina übernommen, während Adriana für die Vermietung ihres Domizils Lynette ausgewählt hat. Falsch gewählt.

Ich habe Lynette bei meinem Einzug getroffen und wir haben ein bisschen Small Talk gemacht. Nicht unsympathisch, vielleicht etwas nervös und fahrig. Dann war sie auch schon wieder weg – auf dem Weg nach Miami. Das war das Letzte was ich von ihr gehört habe. Ein paar Tage später meldete sich Adriana, ich sollte ihr doch Bescheid geben, wenn ihre Untermieterin wieder im Haus sei – sie habe immer noch den Wohnungsschlüssel, noch keine Miete bezahlt und reagiere auch nicht auf Anrufe und Emails. Und vom Vormieter hätte sie einen Spiegel geklaut.

Lynette tauchte nicht wieder auf, hinterließ uns aber ein Schlachtfeld in ihren Zimmer, ein Set an brandneuen Lautsprechern, weitere Elektronikartikel sowie eine Schimmelkultur im Kühlschrank. Nun ist das Zimmer wieder in bester Ordnung und wartet auf den nächsten Besucher – dieses Mal geht alles glatt, mein Bruderherz macht seine Aufwartung. Und den geklauten Spiegel werden wir auch wieder dem rechtmäßigen Besitzer übergeben.

P.S.: Ich liebe meine Aussicht :-) .

EmpireStateBuilding

Interview mit www.SkateKid50.com – warum Logan quer durch die USA skatet, anstatt die Schulbank zu drücken

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Logan ist 11 Jahre alt und ein notorischer Schulschwänzer.

Und seine Eltern unterstützen ihn dabei nach besten Kräften! Und das kam so: Logan hat sich über eine Hausaufgabe geärgert, bei welcher er über North Dakota schreiben sollte. Was sollte er über einen Ort erzählen, den er noch gar nie gesehen hatte? Und er würde doch jetzt viel lieber mit seinem Skateboard rumtoben als über den Büchern zu brüten.

Logan und Matt Winkler

Lieber durch die USA skaten anstatt die Schulbank zu drücken

Dabei kam ihm eine Idee: Er würde doch viel mehr über North Dakota lernen, wenn er dort hinfahren könnte! Die meisten Eltern würden abwinken und dem Sprössling sagen, er solle sich jetzt auf seine Hausaufgaben fokussieren. Nicht so sein Vater Matt, und so schmiedete die Familie den Plan, die 6. Klasse „on the road“ zu verbringen und 50 Bundesstaaten zu bereisen. Logan soll dabei die Bundesstaaten handfest kennenlernen und seiner großen Leidenschaft, dem Skateboard fahren, nachgehen können. Mehr Details auch im Video bei CBS.

Logo

Die Reise begann am 1. September und wird im Mai 2010 in Washington enden. Wir wollten ein bisschen mehr von Logan wissen und haben ihn zu einem Interview eingeladen.

Logan im Interview: “Ich liebe einfach das Skateboarden.”

Logan, was war die merkwürdigste Erfahrung, die du bisher auf der Tour gemacht hast?

Wir gingen in den größten Indoor-Wasserpark in Amerika, aber der war gar nicht so groß! Ich war enttäuscht.

Du gehst ja dieses Jahr nicht regulär zur Schule, wer unterrichtet dich?

Mein Vater unterrichtet mich. Wir gehen oft in eine Bibliothek und ich leihe mir die Bücher aus, die in meiner Schule benutzt werden. Ich werde auch von der Online-Sprachschule unterstützt.

Wie viele Stunden pro Tag musst Du lernen, dass Du mit dem Unterrichtsstoff nicht deinen Mitschülern zu Hause hinter her hängst?

Ich lerne vier bis fünf Stunden pro Tag und verwende für Mathematik und Naturwissenschaften die gleichen Schulbücher wie meine Klassenkameraden, so halte ich mit. Die Online-Sprachschule dauert 36 Wochen, so muss ich nicht jeden Tag ein Modul lernen.

Für Physik lerne ich auch, was ich gut für das Skateboarden gebrauchen kann. Dann spiele ich noch Gitarre für Musik und zeichne für Kunst. Mein Vater zeigt mir auch viel in den Museen über die Geschichte und besorgt mir Materialen für den Kunstunterricht. Sport ist mein Lieblingsfach, es ist nicht wirklich Schule für mich.

Wie sind deine Noten, wer macht die Tests mit Dir?

Mein Vater macht die Tests, die Noten sie sind ziemlich anständig.

Wurdest du von anderen Kindern oder Eltern schon mal schief angeschaut oder beleidigt, weil sie nicht verstehen, dass du lieber Skateboard fährst, als richtig zur Schule zu gehen?

Nein. Ich skateboarde zwischen dem Unterricht und danach. Es ist einfach, Skateboard-Freunde in den besuchten Städten zu finden – alle Kinder in den Skatesparks sind sehr freundlich.

Ist es nicht langweilig, ständig in Museen zu gehen, anstatt sich mit Freunden zu treffen?

Nicht wirklich.

Bei der Tour lernst du sicher mehr über die USA und über dich selbst. Erzähl ein bisschen mehr über dich.

Ich liebe einfach das Skateboarden.

Logan in der Halfpipe

Als ich ein Kind war, war mein Idol Tony Hawk, ein Skateboarder unserer Bande. Wer ist dein Vorbild?

Rodney Mullen. Er ist Mitte vierzig und immer noch ein Profi-Skater-Champion.

Es macht die Runde, dass eine Skate-Kid-Welttournee geplant ist. Können sich unsere Leser darauf freuen, dich bald in Deutschland persönlich zu treffen?

Ich hoffe es! Dieses Vorhaben werden wir im Auge behalten.

Möchtest du sonst noch etwas sagen?

Ja, bitte schaut auf unseren Blog auf www.50skatekid.com und kauft T-Shirts oder Aufkleber, bitte! Vielen Dank.

Logan in Chicago

Und jetzt mal eine Frage an den Vater: Matt, hat diese Reise – oder vielleicht besser gesagt dieses Experiment – Auswirkungen auf Dein Bild der USA?

Danke für die Frage. Diese Reise ist sehr lehrreich für mich. Jeder Ort offenbart mir neue Erkenntnisse. Wir sehen bedeutende, historische Stätten, von denen ich noch nie gehört habe. In den besuchten Museen treffen wir auf Artefakte und Informationen, die ich vielleicht nie kennengelernt hätte. Dies öffnet mir die Augen!

Außerdem zeigt mir die Reise, das Amerika trotz unterschiedlichen Regionen eine Nation ist. Ich könnte Ihnen Fotos von Vororten, Stadtvierteln, Einkaufszentren und Fast-Food-Ketten, zeigen und es wäre unmöglich zu bestimmen, wo diese Fotos aufgenommen wurden. Die gleichen Szenen wiederholen sich in ganz Amerika. Trotz den landesweiten Gemeinsamkeiten hat jede Region spezielle Eigenschaften, aber diese sind für die durchreisenden Touristen oft nicht leicht zugänglich.

Trifft man in einer Stadt Menschen, so bleiben Erinnerungen an diesen Ort. Aber letztlich wurde mein Eindruck verstärkt, dass die besuchten Orte nicht sehr verschieden voneinander sind. Ich habe wirklich nicht erwartet, dass die USA überall so ähnlich sind!

Logan und Matt, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview!

Logan, 11 Jähriger Skater

Interview mit Singer und Songwriter Rob Holub: „Die Schweiz war zu klein, in New York wartet die ganze Welt!“

Sonntag, November 29th, 2009

Menschen sind spannend, insbesondere wenn sie eine Geschichte zu erzählen haben. Wie Rob. Er kommt aus derselben Ecke in der Schweiz wie ich, über den Weg gelaufen sind wir uns aber erst hier in New York.

Rob in the city

Rob Holub ist Schweizer mit tschechischen Wurzeln, und seit jeher haben ihn Sprache und Musik fasziniert und inspiriert. Als 6 jähriger Knirps lernte er Klavier zu spielen, übte immer fleißig und realisierte als 16 Jähriger seine erste Studioproduktion als Sänger und Komponist.

Karriere oder Leidenschaft?

Nebst seiner großen Musik-Leidenschaft absolvierte er einen zweisprachigem Hochschulabschluss in Kommunikationswissenschaften. Dann kam der Tag der Entscheidung, und Rob verzichtete auf eine steile Karriere in der Medienbranche und wählte den steinigen Weg des Künstlers, welcher ihn im 2007 in die Musikmetropole New York City brachte.

Hier verfolgt er seither seinen Jugendtraum, mit seiner Musik als Sänger, Songwriter und Pianist die Welt zu bewegen. Wenn ich solche Geschichten höre, will ich mehr wissen – und habe Rob um ein Interview gebeten.

Aber zuerst solltet ihr ein Ohr riskieren mit dem Song „Pick me up“!

Reto: Rob, Du arbeitest im Big Apple und verfolgst mit viel Engagement Deine Singer-Songwriter Karriere. Was hat Dich nach New York geführt, seit wann lebst Du hier – und bleibst Du uns noch eine Weile erhalten?

Rob: Ich bin im Sommer 2007 nach New York gezogen, wobei mich u.a. der Mythos der Stadt gereizt hat. Viele Leute kommen hierher um sich ihre Träume zu erfüllen, oder versuchen dies zumindest. Die Stadt lebt nach wie vor vom Mythos, dass man es hier von ganz unten nach ganz oben schaffen kann. Vom Tellerwäscher zum Millionär halt.

Für mich ist New York vor allem als Weltstadt und Schmelztiegel der Kunstszenen interessant. Der „American Dream“ drückt hier sicher nach wie vor durch. Es ist aber nicht nur toll und einfach, New York ist ein hartes Pflaster. Ich habe jedoch noch einiges vor hier, irgendwie macht die Stadt ja auch süchtig…

Rob on the run

Reto: Ja, das mit dem süchtig machen kann ich bestätigen. Wie war der Start in dieser Mega-Metropole vor 2 Jahren für Dich, hast Du rasch Anschluss gefunden und Dich eingelebt, gab es Probleme?

Rob: Ich habe mich relativ rasch “zu Hause” gefühlt und mir ein Netzwerk von Leuten aufgebaut. Jedoch ist alles sehr schnelllebig in New York und es braucht einige Zeit, bis man z.B. “richtige Freunde” um sich hat. Gerade am Anfang bedarf es an Proaktivität der Neuankommenden.

Man muss die Stadt so richtig aufsaugen, ja schon fast attackieren. Sie wartet auf keinen. Die Menschen hier sind aber grundsätzlich sehr offen, zugänglich und freundlich. Das gefällt mir. Wir Deutschschweizer sind da schon etwas “vorsichtiger”. New York ist jedoch ein spezieller Ort und hat Einflüsse aus vielen Kulturen dieser Erde.

Reto: Wenn Du das Musikbusiness mit der Heimat vergleichst: Wo siehst Du die Unterschiede?

Rob: Der Musikmarkt in der Schweiz ist rein schon von den geografischen Gegebenheiten her überschaubar. Entsprechend sind die Möglichkeiten in der Branche Fuß zu fassen geringer – es gibt ganz einfach weniger Plattformen.

In New York kann man praktisch jeden Tag anderswo auftreten, auch wenn man damit nicht unbedingt viel Geld verdienen wird. Was das Musikbusiness per se betrifft, so hat es sich durch das Internet in den letzten Jahren extrem verändert. Die Zeiten der Popsternchen sind eher vorbei – Indie Musik wächst dafür umso stärker.

Reto: Musik ist Deine Leidenschaft. Welche Vorteile hast Du hier in New York gegenüber deiner Heimat, ergeben sich auch Nachteile hier im Big Apple?

Rob: Ein klarer Vorteil sind die vielen Bars, Klubs und Konzerthallen, welche aufstrebenden Künstlern eine Plattform für Liveauftritte bieten. Ebenfalls trifft man hier auf die ganz Großen, welche es international geschafft haben. Von denen gibt es einiges zu lernen.

Die Konkurrenz ist einfach riesig, der Markt übersättigt – das kann sich als Hürde herausstellen, denn hier kommen die talentiertesten Künstler der Welt zusammen.

Rob on the mic

Reto: Was sind Deine musikalischen Einflüsse, wie entsteht bei Dir ein neuer Song?

Rob: Meine Musik reflektiert einen soulig-melancholischen Stil, wobei Elemente von Pop, Rock, R&B und französischen Chansons wiederzuerkennen sind. Das Piano ist mein Instrument. Ich schreibe jeden Tag, über das Leben und die Menschen. Ein “guter Song” entsteht jedoch meistens nur dann, wenn ich emotional bewegt bin, aus welchem Grund auch immer. In spätestens 2 Jahren sollte mein Debüt-Album erschienen sein, und dann würde ich gerne mal auf eine internationale Tour.

Reto: Ok, und zum Schluss noch eine Story aus dem Nähkästchen geplaudert: Was war der lustigste Moment, den Du beim Performen erlebt hast?

Rob: Da kommt mir eines meiner ersten Konzerte in New York in den Sinn. Es war grad Weihnachtszeit und ich hatte eine Weihnachtsmann-Mütze auf dem Kopf und bewarf das Publikum mit Schweizer Schokolade nach jedem Song – und die Zuschauer hatten jede Menge Spass!

Reto: Rob, thanks a lot – and keep up the good work! Hier der Song “Sitting on this chair”, und wer mehr will kann hier die CD kaufen!

Website: www.robholubmusic.com
MySpace: www.myspace.com/robholubmusic

Rob on the piano