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Posts Tagged ‘Greencard’

Greencard-Gewinnertreffen in New York

Mein Amerika Abenteuer erreicht die Tage das 5-jährige Jubiläum, unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist! Aus heiterem Himmel erreichte mich eine E-Mail von American Dream, die zu einem “Gewinnertreffen in New York” einlädt.

Gewinnertreffen? “Mhm, da gabs doch schon mal so was, oder nicht?”, dachte ich – und siehe da, eine Recherche brachte den Focus-Artikel aus dem Jahre 2007 zu Tage. Diesen Artikel hatte ich damals noch in meinem “alten” Leben mit Wehmut gelesen, denn ich wollte doch auch meinen Traum vom Auswandern verwirklichen. Deshalb freute ich mich sehr auf die Gelegenheit, mit anderen Auswanderern Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Nach einem Blick in den Kalender war der Termin gebucht, und ich war gespannt, wer alles dabei sein würde. Als der besagte Samstag dann kam, hatten sich die ersten Anzeichen des Frühlings leider bereits wieder verflüchtigt und es war Regen angesagt. Da das Treffen aber im Rahmen einer Bootsfahrt standfinden sollte, war das halb so wild. Kurz nach dem Mittag machte ich mich also von Brooklyn an die Westside von Manhattan auf. Es erwartete mich eine zweieinhalbstündige Bootsfahrt rund um Manhattan Island – die einzige Tour, bei der das Eiland komplett umrundet wird.

Als ich kurz nach 14 Uhr am Pier ankam, standen schon ein Dutzend Leute vor dem Schalter – alles auch Gewinner einer Greencard über The American Dream. Britta, die bei The American Dream arbeitet und gerade in New York zu Besuch war, begrüsste alle Ankömmlinge und verteilte die Karten, so dass wir uns rasch vom Regen auf ins Innere des Schiffs machten – nicht ohne vorher noch obligat vom Schiffsfotografen abgeknipst zu werden, damit wir dann auch noch ein “Souvenier” haben (für $35, wie sich später herausstellen sollte).

Die ersten Gespräche nahmen ihren Lauf, und rasch fand man “common ground” und Gemeinsamkeiten. “Wie lange bist Du schon hier? Wie oft hast Du bei der Lotterie mitgemacht, bis Du gewonnen hast? Wo wohnst Du denn? Was machst Du?”, fragten wir uns gegenseitig aus. Jeder hatte seine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, und auch zwei deutsche Journalisten waren da, die einen Bericht über Deutsche im Ausland verfassen und viele der Teilnehmer interviewten.

Einige hatten eine längere Anreise aus umliegenden Staaten auf sich genommen und aus dem Treffen gleich einen Wochenendbesuch in New York gemacht – mit allem was dazugehört, von Sightseeing über Shopping bis hin zur Broadway Show. Die Zeit auf dem Schiff verging wie im Fluge. Britta hatte uns allen noch ein Gewinner-T-Shirt mitgebracht, und wir stülpten uns dieses über und machten uns auf zum Gruppenfoto auf dem überdachten Deck. Einer umstehenden Touristin haben die Shirts dabei offensichtlich so gut gefallen, dass sie eines “kaufen” wollte…

Der Reiseleiter erläuterte währenddessen unterhaltsam die Attraktionen und Geschichte der Stadt, während das  ”Circle Line”  Boot um die Insel herumkurvte – zum Beispiel die drei Flüsse, die sieben größten Brücken, die fünf Stadtbezirke, mehr als 25 Sehenswürdigkeiten und natürlich auch die Freiheitsstatue! …nur bekamen wir nicht sehr viel davon mit, denn es war viel spannender, mit den neuen Bekanntschaften Kontakte zu knüpfen. Das fiel auch dem Reiseleiter auf, und er ermahnte uns redseligen “Touris” zur Ruhe. Einige harrten seinen Ausführungen, und andere verzogen sich auf das Unterdeck um in aller Ruhe palavern zu können.

 Ich fand es sehr spannend, die verschiedenen Motivationen für das “Abenteuer USA” zu erfahren, und zu sehen, wie sich andere Menschen in Amerika integrieren.

Dass das Leben in einem fremden Land etwas ganz anderes ist als irgendwo Urlaub zu machen ist allen klar geworden. Jeder hat dabei seinen ganz persönlichen Traum. Diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen ist dabei aber nicht immer einfach – egal ob man in Amerika, Deutschland oder sonstwo lebt.

Die Zeit auf dem Schiff verging wie im Fluge, und schon dockten wir wieder am Pier 89 an, wo wir vor rund 150 Minuten abgelegt hatten. Die Fahrt war zu Ende, und wir alle um eine Reihe an Eindrücken und Bekanntschaften reicher. Vielen Dank an das Team von American Dream für diesen tollen Anlass – hat echt Spaß gemacht andere Auswanderer zu treffen, und wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Interview mit Thomas Mikusz: Ein Österreicher in Hollywood

Stell dich am besten zunächst kurz vor, wer du bist, was du machst, woher du kommst, wo du jetzt wohnst, wie alt du bist etc.

Mein Name ist Thomas Mikusz, ich bin 41 Jahre alt und ich komme ursprünglich aus Wien. Seit 15 Jahren lebe ich  in den USA. Ich wohnte zuerst sieben Jahre in Miami Beach und NYC, seit acht Jahren ist nun Hollywood, Kalifornien mein Zuhause. Ich liebe Abwechslung und neue Herausforderungen, somit ist auch mein Arbeitsbereich vielfältig. Ich arbeite hier in Los Angeles als Schauspieler, Model, Sprecher und Fotograf. und auch ab und zu als Reiseleiter. Außerdem koche ich leidenschaftlich gern für Freunde und habe letztes Jahr “Das Perfekte Dinner” gewonnen.

 Thomas Mikusz (weiterlesen…)

Steuern – ein notwendiges Übel, auch für Greencard Inhaber (die noch nicht in den USA leben!)

Als Greencard Inhaber profitiert man von einigen Vorteilen: die unkomplizierte Einreise, die Niederlassung in den USA (ohne die bisherige Staatsbürgerschaft zu verlieren) und natürlich Leben und Arbeiten im Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“.

Doch um eine unbequeme Sache kommen auch Greencard-Holder nicht herum: Steuern zahlen! Insbesondere wer als Greencard Inhaber nicht in den USA lebt, muss doppelt moppeln und sowohl im Heimatland wie auch in den USA eine Steuererklärung einreichen.

Das kenne ich bestens, insbesondere weil ich das im ersten Jahr mit meiner Greencard nicht so ganz optimal – sprich gar nicht – gemacht habe. Meine Steuerberaterin konnte das dann glücklicherweise wieder hinbiegen…

Schauen wir uns deshalb das Thema Steuern ein bisschen genauer an, im Folgenden die wichtigsten Eckpunkte, was man als Greencard Inhaber beachten muss (alle Informationen ohne Gewähr, nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert).

Welcher „Alien“-Typ sind Sie?

Ein sogenannter „Resident Alien“, also ein Greencard-Inhaber, der dauerhaft in den USA lebt, muss für alle Einkünfte aus dem In- und Ausland Einkommenssteuer („income tax“) zahlen.

Sollte der Greencard-Inhaber nur temporär in den USA leben, muss er lediglich die dort erwirtschafteten Einkünfte versteuern. Dieser Umstand ist einem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA zu verdanken.

Welche Einkommenssteuer wird an wen gezahlt?

Die Bundeseinkommenssteuer („federal income tax“) wird von der Bundessteuerbehörde (Internal Revenue Service IRS) erhoben. Weiter haben die meisten Bundesstaaten auch eine Einkommenssteuer („state income tax“), die jedoch geringer ist. Auch Städte erheben teilweise eine Einkommenssteuer „on top“.

Wenn Sie die erste Steuerklärung abgeben müssen, ist es in der Regel ratsam, sich Unterstützung eines Steuerberaters zu holen. Eine Liste mit in Deutschland ansässigen Steuerberatern findet sich hier auf der Website der diplomatischen Vertretung der USA.

Wo muss ich was bis wann abgeben?

Die Formulare für die Steuerklärung gibt es unter www.irs.gov hier.  Auch wenn Sie einem Steuerberater die Arbeit mit ihrer Steuererklärung überlassen, sollten Sie sich mit den grundlegenden Anforderungen beschäftigen. Die IRS hat dafür einen Alien-Guide (pdf) zusammengestellt.

Die Termine für die komplett ausgefüllten Steuerunterlagen sind:

  • Amerikanische Staatsbürger, die in den USA leben:  16.April
  • Amerikanische Staatsbürger, die außerhalb den USA leben: 15. Juni
    (Zudem sollten Sie auf der ersten Seite „Residing outside the United States“ notieren“).
  • Ausländer, die im Ausland leben, aber amerikanisches Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit beziehen: bis zum 16.April
  • Ausländer, die im Ausland leben, und die kein amerikanisches Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit beziehen: bis zum 15.Juni

Eine Fristverlängerung kann beantragt werden. Dies bedeutet aber nicht, dass der Fälligkeitstermin der Steuerschuldzahlung nach hinten verschoben wird! Die Zahlung der erwarteten Steuerlast muss beim IRS bis zum 16.April eintreffen.

Die Steuerschuld muss in US-Dollars und per Scheck oder Überweisung beglichen werden. Verordnungen des Finanzamtes fordern, dass Beträge direkt beim Zahlungseingang zum derzeitigen Wechselkurs umgerechnet werden. Da es keinen offiziellen Wechselkurs gibt, kann der durchschnittliche Wechselkurs eines Jahres genutzt werden, um das Einkommen umzurechnen.

Die Steuerklärung muss an folgende Adresse gesandt werden:

Internal Revenue Service Center, Austin, TX 73301-0215, USA

Wurden bisher zu viele Steuern abgeführt, erhalten Sie eine Steuerrückerstattung vom IRS einen Scheck, andernfalls müssen Sie einen Schecken mitschicken, der die Reststeuerschuld begleicht.

Wann muss ich überhaupt eine Steuerklärung abgeben?

-          Generell gilt: Jeder amerikanische Staatsbürger oder Ausländer mit gültigem, unbegrenztem Aufenthaltsrecht ist zur Abgabe einer Steuerklärung verpflichtet, wenn das Einkommen über einer Mindestgrenze liegt.

-          „Ich habe als amerikanischer Staatsbürger ausländisches Einkommen, aber kein amerikanisches.“ Als amerikanischer Staatsbürger ist das „Welteinkommen“ in einer Steuerklärung zu beziffern. Sollten Sie bereits in einem anderen Land Einkommenssteuer gezahlt haben, ist unter Umständen eine Anrechnung möglich. Informationen hierzu sind in der Publikation 514 zu finden.

-          „Als amerikanischer Staatsbürger verfüge ich nur über ein geringes Einkommen.“

Ob die Abgabe einer Steuerklärung notwendig ist, ist aus der „Filing Status“-Liste des jeweiligen Jahres ersichtlich. Diese finden Sie für das jeweilige Jahr auf der Internetseite des IRS (und auf Deutsch hier).

Sollten Sie in Deutschland leben und Fragen bezüglich der Steuererklärung haben, hilft die Außenstelle des IRS in Frankfurt weiter:

U.S. Internal Revenue Service
US-Generalkonsulat Frankfurt
Gießener Str. 30
60435 Frankfurt am Main
Tel: +49 69 7535-3834
Fax: +49 69 7535-3803

IRS.Frankfurt@irs.gov

Interview mit Greencard Gewinner Andreas: „Wir mussten uns dagegen entscheiden…“

Vor ein paar Monaten kam ein kurzes „Hallo!“ über die Chatfunktion auf meinem Blog rein. Dahinter steckte Andreas aus der Nähe meiner Heimatstadt Bern in der Schweiz. Der Glückliche hatte gerade die Nachricht erhalten, dass er eine Greencard gewonnen hat und sich nun im Web informiert, was als Nächstes kommt.

Er hat mir ein paar Fragen dazu gestellt, und ich habe ihn gebeten mich auf dem Laufenden zu halten, wie es weiter geht. Nun ist die Katze aus dem Sack, weshalb ich ihn für ein Interview angefragt habe.

Andi

Reto: Andi, Du hast eine Greencard gewonnen – doch willst diese nun nicht nutzen. Was ist passiert?

Andreas: Nun, nachdem der erste Schock und die grenzenlose Freude über die gewonnene Greencard abgeflacht war, kamen die kritischen Gedanken. Was wollen wir denn dort? Wohin sollen wir ziehen? Wieder von Grund auf neu anfangen? Was passiert mit unseren Verwandten und Freunden? …

Reto: Habt ihr Euch darum entschieden, die Greencard nicht anzunehmen? Was ist Dir durch den Kopf gegangen, als der Traum vom Leben in den USA platzte?

Andreas: Die Steuerbelastung in den USA ist für mich als Teilhaber einer Firma sehr hoch. Das ist der eigentliche Hauptgrund, warum wir aktuell auf die Greencard verzichten müssen – wir haben noch knapp 1 Jahr Zeit zu entscheiden, ob wir sie trotzdem beanspruchen wollen.

Nach mehreren Gesprächen mit USA-CH Steuerexperten mussten wir aber erkennen, dass wir starke Mehrbelastungen für die Firma hätten. Die Führungsweise der Buchhaltung und des Reportings müssten auf amerikanische Standards angepasst werden (Sarbanes-Oxley Act). Dies wäre eine bedeutende finanzielle Mehrbelastung für mich und die Firma.

Es war eine sehr schwierige Entscheidung. Wir haben uns dafür Zeit gelassen und unsere Unterlagen auch zuerst nach Kentucky zur Prüfung gesandt und uns dann erst vor dem Interview auf der Botschaft definitiv dagegen entschieden.

Reto: Du hast Dich ernsthaft mit einem Leben außerhalb der Schweiz auseinandergesetzt, wie hat Dein Umfeld darauf reagiert?

Andreas: Meist mit Unverständnis. Es gab relativ wenig Personen in unserem Umfeld die gesagt haben: “Toll, wann zieht Ihr endlich weg?” War natürlich einerseits gut für uns, andererseits hat es uns in der Realisierung eines Traumes nicht wirklich unterstützt.

Reto: Wolltest Du schon immer in den USA leben und arbeiten, oder ist die Teilnahme an der Greencard Lotterie mehr aus einer Laune heraus entstanden?

Andreas: Es ist seit mindestens 25 Jahren mein Traum! Nachdem ich die ersten Male in die Vereinigten Staaten geflogen bin, war für mich die USA eine Art Heimat. Es ist schwierig zu beschreiben, jede Berichterstattung in den Medien über die USA erweckt eine Art Heimatgefühle. Ich glaube, die Leute die auswandern möchten, werden mich verstehen.

Reto: Was denkst Du ist anders beim Leben und Arbeiten in den USA, verglichen mit der Schweiz?

Andreas: Keine Ahnung! Nein Spass beiseite. Mir ist klar, dass ein Leben in den USA auch ein Neuanfang mit viel Schweiß und Tränen wäre. Ich lebe nicht in der Illusion, dass die USA auf uns gewartet haben.

Aber vielleicht ist es auch mein Schicksal, später in die USA auszuwandern? Um dort Fuß zu fassen, müsste ich sicherlich auch mehr Arbeiten als hier, zumindest am Anfang. Ich habe mich relativ ausgiebig mit diesem Thema Auswandern befasst und habe eine Vorstellung davon, wie man in den Vereinigten Staaten das Leben bestreiten muss und welche Auflagen zu erfüllen sind.

Reto: Macht ihr schon bald wieder Ferien in Amerika, vielleicht sogar mit einem Zwischenhalt in New York?

Andreas: Klar, die Flüge sind gebucht, leider etwas südlicher als New York. Wir fliegen nach Atlanta und machen von dort aus eine Rundreise. Aber verlass Dich drauf, ich freue mich Dich bei nächster Gelegenheit auf ein gemeinsames Bier irgendwo im Big Apple zu treffen!

Reto: Andreas, danke für dieses offene Interview – schätze ich sehr!

Greencard, Steuern, Bankkonto, Telefon – was es braucht zum Start

Einige Wochen nach dem Erhalt meines Visa reiste ich das erste Mal in die USA ein. Bei der Immigration wurde ich von einem Beamten ins Hinterzimmer geführt, Fingerabdrücke abnehmen. Genau, wie im Film mit schwarzer Farbe. Das Prozedere war innert Minuten abgehandelt und ich setzte meinen Fuß auf New Yorker Boden.

Das USA-Reisefieber bricht aus

Dieser Reise folgten in den nächsten Jahren einige weitere, im Schnitt alle paar Monate – wer als Greencard Inhaber länger als 6 Monate außer Landes bleibt, wird bei der nächsten Einreise auf Probleme stoßen. Wer Pech hat, dem wird die Greencard direkt bei der Immigration weggenommen. Die Reisen gingen unter anderem nach Kalifornien, New York Florida (1, 2 oder 3), Colorado, Hawaii und Texas.

Lästig, aber nötig: Steuern

Als Greencard Inhaber ist man auch steuerpflichtig in den USA, was ich verdrängt hatte und dank meiner Steuerberaterin aus Deutschland dann verspätet doch noch hinbiegen konnte. Auch als ich einen Steuerbescheid zur Nachzahlung von sagenhaften 16’000 $ erhielt, wusste sie Rat und konnte das geschickt verhandeln, da ich meine Schuldigkeit in der Schweiz bereits geleistet hatte.

Postadresse und Telefon als Grundlage

Man braucht im Weiteren eine Social Security Number, ähnlich der schweizerischen AHV-Nummer, um überhaupt irgend etwas offiziell anstossen zu können. Da ich diese nicht automatisch erhalten hatte (was eigentlich hätte passieren sollen), ging ich bei der amerikanischen Botschaft in Bern vorbei, welche mir eine solche Nummer zustellte. Damit war es mir auf der nächsten Reise möglich, in den USA ein Postfach bei UPS zu mieten (damit hatte ich eine Adresse in Cape Coral, Florida), und darauf basierend ein Bankkonto einzurichten. Eine amerikanische Telefonnummer gab es als Prepaid Karte im AT&T Shop, resp. kann jetzt auch via Skype von überall her gemietet werden.

Damit waren die Grundsteine gelegt – und doch gab es noch ein paar Hürden zu nehmen bis es ernst wurde.

Die Fallstricke auf dem Weg zur Greencard: Interview auf der amerikanischen Botschaft Teil 2

Vor ein paar Jahren wollte die Botschaft noch ein paar offizielle Dokumente sehen, bevor es mit der Greencard klappen soll. Nach dem ersten Zusammentreffen mit der Botschaft fehlte es noch an einem Foto im richtigen Format sowie einer Bescheinigung vom Militär – siehe dazu Teil 1 dieser Story.

Das Militär spurt, fast schnell genug

Nachdem ich die Botschaft verlassen hatte ging es Richtung Bahnhof, um das benötigte Foto im korrekten Format zu erhalten. Von unterwegs aus rief ich beim Militärdienst an – der für meine Bescheinigung zuständige Herr war heute gerade aus den Ferien zurückgekommen und hatte scheinbar absolut keine Zeit für mich … Ich konnte ihn aber von meiner Lage überzeugen und er sagte mir, ich solle um 14 Uhr zu ihm ins Büro kommen. Jetzt hatten wir gerade kurz vor zehn, und innerhalb von 10 Minuten hatte ich auch meine Fotos.

Ich entschloss mich, ohne Militärbescheinigung zurück zur Botschaft zu fahren. Dort wieder dasselbe Spiel, innert Kürze war ich an der frierenden Menge vorbei im Gebäude. Ich ging wieder zu Schalter 6, wartete einen Moment und konnte meine Fotos loswerden.

Das Visa frisst ein Loch in den Geldbeutel

Nun ging es aber ans Eingemachte, ich durfte bei der netten Dame am Kassierschalter die Gebühren von 745$ abdrücken. Den Beleg habe ich dann wieder an Schalter 6 zurückgebracht und quetschte mich auf einen Stuhl (der Wartebereich ist relativ eng gestuhlt…) – und wartete. Es ging nicht lange und mein Name wurde wieder aufgerufen und ich ging zum Schalter 4.

Fingerabdrücke und auf Wiedersehen – in den USA

Dort wurden meine Fingerabdrücke genommen, dann blätterte der Konsul meine Unterlagen durch, fragte mich gelangweilt, wo ich denn hin wolle und was ich den Staaten machen wolle – und wünschte mir dann einen guten Move! Er reichte mir den Hinweis unter der Glasscheibe durch, dass ich noch meine Militärbescheinung nachreichen sollte. Bei weiteren Fragen: Schalter 6. Ok, thank you very much and have a nice day.

Happy end – Greencard Ahoi!

Das war es? Ja, das war es schon! Innerhalb von einigen Minuten war ich vereidigt und muss nur noch die Militärbescheinung nachreichen – danach erhalte ich meinen Pass via Post zurück. Ich bin baff … Nachdem ich das militärische Führungszeugnis an die amerikanische Botschaft weitergeleitet habe erhielt ich 4 Tage nach dem Absenden des Visumsanstrags die definitiv frohe Nachricht: Meinem Antrag auf die Greencard wurde stattgegeben. In meinem Pass klebte nun ein Visa, welches mir ermöglicht die begehrte Greencard zu beantragen!

Die Fallstricke auf dem Weg zur Greencard: Interview auf der amerikanischen Botschaft Teil 1

Machen wir eine Rückblende: Kaum hat das neue Jahr 2006 begonnen stehen auch schon weitreichende Entscheidungen ins Haus. Ich wurde am Montag, 9. Januar 2006 um 9 Uhr auf die amerikanische Botschaft zum „Immigration Interview“ bestellt.  Dieses Interview ist entscheidend, denn darauf basierend gibt es die Greencard (oder eben nicht).

In der Kälte klappern oder auf dem heißen Stuhl schmoren?

Ich war mir sicher, alle notwendigen Dokumente dabei zu haben und gut gerüstet zu sein. Um halb neun stehe ich also beladen mit allen möglichen Unterlagen bei eisiger Kälte vor der amerikanischen Botschaft – und sehe schon eine beachtliche Schlange an Leuten vor sich hinbibbern… Bevor ich mich aber in die Schlange stellte, meldete ich mich wie ausgeschildert bei dem Protectas Mann am Eingang.

Aha, ein Greencard Anwärter – kein Problem, ich könne gleich rein. Freundlich bat er mich meinen Rucksack, Handy, Sackmesser, Memory Chip usw. bei ihm abzugeben. Aber gerne, wenn ich nur rasch an die Wärme komme. Als Pfand erhielt ich eine Nummer und einen Papierfetzen, den ich drinnen am Schalter abgeben soll. Glück gehabt!

Sicherheit geht vor

Kaum die Eingangstüre passiert musste ich alle Taschen leeren, Gurt ausziehen und dann durch einen Metalldetektor marschieren. Klappte auch hervorragend. Wenn das so weitergeht, umso besser ;-) …  Kaum drinnen habe ich gemäß Anweisung den Papierfetzen am Schalter 6 in die Durchreiche gelegt. Der Schalter war noch nicht bedient, und so setzte ich mich zu den anderen Wartenden. Nach 15 Minuten wurde ich aufgerufen, mich beim Diensthabenden zu melden.

Die nette Dame mit asiatischem Einschlag prüfte meine Unterlagen und grapschte sich die benötigten Formulare raus. Dann erkundigte sich nach meinen finanziellen Möglichkeiten, und ich reichte ihr einige Kontoauszüge. Auf der Einladung war das nirgends vermerkt gewesen, und da war ich froh auf dem www.auswanderer-forum.com vorgängig einige Tipps gefunden zu haben. Sie fragte mich, wann ich denn das nächste Mal in die USA reisen würde. Der Hintergrund dabei: der Anspruch auf die Greencard verfällt nach einem Jahr, wenn man nicht einreist um diese zu „aktivieren“.

Das passt nicht ins Bild … und das Militär kommt ins Spiel

Ich war schon guter Dinge – doch das änderte sich, als sie mir mitteilte, dass die beigelegten und mitgebrachten Fotos nicht dem Standardformat entsprechen. Es gäbe aber in der Stadt Bern einen (genau, nur einen einzigen!) Automaten im Bahnhof Bern, wo man sich die benötigten Fotos in der Größe 5×5 cm machen lassen kann. Ok, mache ich sofort.

Dann kam der nächste Schreck: Ich hatte vom Militär nur mein Dienstbüchlein und Kopien davon. Das reiche leider nicht, da müsse ich eine Bescheinigung organisieren. Sie gab mir zwei Merkblätter und den ominösen Papierfetzen mit, und ich machte mich wieder aus dem Staub.

Da stand ich nun, nicht wie ein begossener Pudel, sondern voller Tatendrang. Ich war fest entschlossen, das Ganze heute abzuschließen und fuhr gleich zum Bahnhof, um die Fotos zu organisieren.

Doch genug für heute, wie es weiter geht erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Wie alles begann… Der Tag als die Bombe einschlug

Der Weg sei das Ziel, und meiner führte mich aus der Schweiz in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Vereinigten Staaten von Amerika. Nachdem ich in New York am Wurzeln schlagen bin, sehen wir in diesem Beitrag wie es dazu kam.

“When a man journeys into a far country, he must be prepared to forget many of the things he has learned, and to acquire such customs that are inherent with existence in the new land; he must abandon the old ideals and the old gods, and oftentimes he must reverse the very codes by which his conduct has hitherto been shaped.” Zitat aus Jack London’s Buch “In a Far Country”. Wie wahr.

Kollege Müller fixte mich irgendwann um die Jahrtausendwende mit einer Country Musik CD und seinen Schwärmereien über die USA an. Ich machte einige Zeit später an der Greencard Verlosung der amerikanischen Regierung mit, ohne große Hintergedanken.

Eines Abends, als ich gerade mit meiner Lerngruppe im Nachdiplomstudium über einer Fallstudie brütete, klingelte ein E-Mail mich aus den Gedanken: „Sie haben eine Greencard gewonnen“, verkündete es verheißungsvoll. Kein Scherz, das Mail kam von The American Dream! Nachdem ich mich gefasst hatte, entschied ich rasch, den Prozess zum Erhalt derselben zu durchlaufen – was hatte ich zu verlieren? Ich erzählte aber keiner Menschenseele davon, sondern wollte zuerst sicher sein, dass das auch alles klappt.

Follow your dreams!

Follow your dreams!

Die Greencard ermöglicht mir, in den USA zu leben und zu arbeiten, resp. nach 5 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Und ich wollte meinen Horizont schon immer mit einer Auslanderfahrung erweitern! Doch bevor ich an die begehrte Karte rankam, musste zuerst eine detaillierte Übersicht zu meinen bisherigen “Aktivitäten” (Schule, Ausbildung, Job, …) eingesandt werden.

Dann hieß es beim Onkel Doktor zum Knieklopfen antraben, Röntgenbilder machen sowie verschiedene Tests absolvieren. Der Doc attestierte mir eine gute Gesundheit und ich wurde auf die Botschaft in Bern zum Interview eingeladen.

Dabei wurde es ernst, doch das ist in Bälde einen eigenen Beitrag wert!