Auf der Strasse und ohne Dach über dem Kopf
Sonntag, März 21st, 2010
Der Weg zum Ausgang des Fast Food Lokals ist versperrt, von einem Mann, der gerade im Müll nach etwas Ess- oder Trinkbarem sucht. Strahlend bringt er einen halb leeren Pappbecher ans Tageslicht, leert diesen in einem Zug und lässt uns passieren. Niemand der Umstehenden nimmt Notiz davon, und er widmet sich wieder dem Inhalt des Abfalleimers.
Solche Szenen gehören zum Stadtbild, wer durch die Strassen von New York läuft wird regelmässig um Kleingeld angebettelt. Des Nachts schlafen die Penner auf Kartonschachteln gebettet am Strassenrand oder neben einem Hauseingang. Wer Glück hat, findet einen Platz und eine warme Mahlzeit im Obdachlosenheim.
Über 39 000 Menschen in New York haben keine feste Unterkunft! Junge, Alte, Männer, Frauen, Kinder, Familien. Was sie besitzen wird oft in einem Einkaufswagen mitgeschoben, Plastiksäcke mit allerlei Dingen türmen sich darin auf.
Die ledrige Haut ist gebräunt von Sonne und Dreck, Duschen ist einmal die Woche angesagt. Wer die öffentliche Bibliothek besucht, trifft dort einige der „Homeless“ an – am Zeitungslesen, in der Ecke ein Nickerchen am machen oder auf der Suche nach einem Gelegenheitsjob im Internet. Viele dieser Menschen am Rande der Gesellschaft werden auf der Strasse bleiben, sich von einem Tag zum nächsten durchmogeln.
Das ist die andere Seite des amerikanischen Traums, die man gerne aus dem Sichtfeld verbannt. Träume platzen, Existenzen scheitern, Behörden versagen. Das soziale Auffangnetz ist hier mit groben Maschen gewoben und fängt lange nicht jeden auf. http://www.coalitionforthehomeless.org hilft dort, wo es am nötigsten ist.
Fast alle dürfen mitmachen. Finden Sie heraus, ob Sie an der GreenCard Lotterie der USA teilnehmen dürfen. Unser Teilnahmecheck gibt Ihnen in wenigen Schritten Gewissheit.
Mein Name ist Reto Stuber, ich bin 1978 in der Schweiz geboren und lebe heute in New York. Ich hatte das große Glück, eine Greencard zu gewinnen und bin dadurch meinen "American Dream" auf die Spur gekommen. Mein Motto lautet: „Destiny is not a matter of chance, it is a thing to be achieved.“ –
„Das Schicksal ist nicht eine Sache des Zufalls, es ist eine Sache, die erreicht werden kann.“
William Jennings Bryan (1860-1925)
