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Posts Tagged ‘American way of life’

Essen in New York – Empfehlungen für Vegetarier (und solche die es werden wollen)

Mittwoch, April 20th, 2011

Wir haben letzthin ein paar Restaurants “getestet”, die alle eine gute Auswahl für Vegetarier bieten (aber nicht ausschließlich):

  • Am Montag waren wir im Quantum Leap, einem Restaurant im East Village. Feiner Veggie Burger. 4 von 5 Sternen
  • Dienstag Mittag gab es ein leckeres Gericht im “V Spot“, einem Vegan-Restaurant. 5 von 5 Sternen.
  • Mittwochs Lunch im West Village. Feines Vegi Restaurant namens “Vegetarians Paradise 2″, die Karte liest sich aber wie der beste Platz für Carnivores. 4 von 5 Sternen
  • Donnerstag Abend einen Virgin Moquito, Bruschetta (was eigentlich eine Minipizza mit Pilzen war) und Käseplatte mit Brot (aber so richtig fein, yummy) im Bocca di Baccio. Einziger Minuspunkt: die Gäste neben uns am Tisch hatten ja ein Organ, meine Güte… 5 von 5 Sternen
  • Am Freitag ein echter Geheimtipp: Das “Natural Gourmet Institute” hat für 40 Dollar ein mehr-gängiges Menu im Angebot, das von Kochstudenten zubereitet wird. 5 von 5 Sternen
  • Am Samstag zum Dinner raus nach Queens, ins indische Restaurant Baluchis. Der Kellner hatte seinen Spass an uns, Essen war ok. 3 von 5 Sternen
  • Am Sonntag empfiehlt sich das “Tibetan Kitchen” Restaurant mitten in Manhattan, eine leckere Auswahl (auch für Nicht-Veggies geeignet), das Cafe Mogador oder Candle Cafe.

Any suggestions from your side?

Crazy People in New York – was man so alles antrifft

Montag, September 20th, 2010

Was man so alles antrifft in den Straßen und Pärken von New York…

Im Central Park sah ich kürzlich auf eine Frau, die ihren Spross nicht etwa im Kinderwagen umher schob, sondern kurzerhand in einen Rollkoffer gepackt hatte. Die Kleine hatte ihren Spaß daran.

Ein Daddy hatte sich einen Gurt umgeschnallt, die Kids taten es ihm gleich. Alle waren mit Spielzeugwaffen ausgerüstet und schossen sich dann gegenseitig ab. Ist das nicht ein lustiges Spiel um die Zeit mit seinen Kindern zu verbringen…? Bestellungen bitte per Mail an mich, Big Business.

Auf der Straße stehen immer wieder Leute mit einem Schild um den Hals (den geschäftigen New Yorkern im Weg) und versuchen, bestimmte Lokale oder Dienste in das Kurzzeitgedächtnis der Passanten zu hämmern. Auf der anderen (Straßen)Seite gibt es die Flyerverteiler, was meines Erachtens eine der ineffektivsten Formen der Werbung hier ist. Aus lauter Nächstenliebe lasse ich mir manchmal so ein Ding zustecken.

Körperkontakt im öffentlichen Verkehr

Dienstag, September 7th, 2010

Ich war wieder mal mit dem Bus unterwegs. “Please do not talk to operator while bus is in motion.”, hiess es. Doch der Chauffeur hielt sich nicht daran und kam mit mir ins Gespräch. Er musterte gerade die Velofahrerin, welche mit einer Hand waghalsig durch den Verkehr manövrierte und mit der anderen versuchte eine SMS zu texten.

Ich wollte wissen, was denn das Verückteste gewesen sei, was er so erlebe. Er schmunzelte, und zwinkerte mir zu, dass er des Nachts manche Leute davon abhalten müsse, den Bus mit dem Schlafzimmer zu verwechseln.

Der Platz im Bus ist manchmal beschränkt, und selbstverständlich boten wir unsere Plätze den älteren Herrschaften an. Doch nein, das kam gar nicht in Frage. Lieber stehen und sich die Haxen brechen beim nächsten Vollstop.

Der Unterschied von der Subway zum Bus ist augenfällig. Im Bus rumpelt es, wird telefoniert, gequasselt etc. Wer in der Stadt unterwegs ist und ein kleines Erdbeben spürt muss keine Angst haben, es ist nur die Subway, die unterhalb durchbraust.

Das Handy funktioniert übrigens überhaupt nicht im Untergrund, und in der Subway ist es einiges ruhiger als im Bus – viele sind in ihrer eigenen Welt, im Buch oder iPod versunken. In der Schweiz sind die Züge ja mit Gratiszeitungen geflutet… dies ist hier fast gar nicht der Fall, erstaunlicherweise.

Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert sind die Leute, die man im “Public transport” antrifft. Da kann der Penner neben dem Business Man sitzen und einen Dollar erschnorren, das Model den Touristen die richtige Station zum Aussteigen raussuchen, der Maler dem Barde mit Gitarre seine Business Karte zustecken, und ich mit dem Schweizer Paar einen Schwatz halten.

Das Interessante am Bus ist auch, dass man etwas von der Stadt sieht, bei der Subway sind es bloss immer ähnlich aussehenden Stationen und ein paar Ratten. Ach ja, und wer dringend Körperkontakt sucht hat kein Problem – einfach während der “Rush hour” die Subway nutzen… kostet nur 2 Dollar, egal wie weit und wie lange man fährt.

Food, Food, Food – Insider Tipps für Manhattan

Dienstag, September 7th, 2010

Die Locals wissen ja meist, wo die feinen Spelunken sind. Ich durfte wählen und entschied mich für einen Lunch im Moustache Pitza im West Village – mein Falafel Teller war lecker. Hier ein paar weitere Tipps für hungrige Mäuler!

West Village:

Tribeca:

Central Park:

Beim Hypnotiseur zu Gast

Dienstag, August 31st, 2010

Reflektieren. Mache. Ich. Und habe dabei festgestellt, dass ich mich am Ein-Nisten bin. Was nichts schlechtes ist, per se. Ich will aber noch einiges Erleben, Lernen, Erkunden im Big Apple.

So suchte ich eine neue Erfahrung und machte ich mich auf, in die Welt der Hypnose. Über MeetUp war ich auf den Anlass aufmerksam geworden, bei dem der Meister Elliot sein Publikum in den Bann ziehen will. Gespannt machte ich mich auf, keine 10 Minuten Fussmarsch von meinem Zuhause entfernt.

Dort angekommen warteten schon eine Handvoll Leute auf Einlass, während einer der “Helfer” noch fleissig versuchte, Flugblätter zu verteilen und frisches Blut anzulocken. Was bei den geschäftigen New Yorkern halt ein schwieriges Unterfangen ist…

Uns wurde Einlass gewährt, und der Fahrstuhl brachte uns in den angenehm klimatisierten 11. Stock, wo schon eine Horde älterer Damen und Herren wartete – auf eine andere Session, wie sich nachher herausstellte.

Pünktlich um 19 Uhr wurden wir in ein Zimmer geleitet, wo sich der Hypnotiseur vorstellte. Er legte etwas Salt-n-Pepa Musik auf und machte erste “Lockerungsübungen” mit uns. “Wenn ich auf drei zähle legt ihr die Hand aufs Kinn”, sagte er. 1-2-3, folgten wir dem Meister – und legten nach seinem Beispiel die Hand auf die Backe. “Aufs Kinn, sagte ich”, schmunzelte er. Soviel dazu.

Nun wurde es ernst, Freiwillige vor. Ich druckste herum und entschied, dass ich für heute Zuschauer bin. Drei Damen sprangen sofort auf die Bühne, ein weiterer Mann machte nach kurzem Zögern auch mit. Zügig versuchte Elliot nun, die vier in eine Entspannung zu versetzen.

Er liess dazu Bilder im Kopf entstehen und gab verschiedene Bewegungen vor (“Hebt den linken Arm und senkt diesen in Zeitlupe wieder”). Die Hälfte der Probanden schied in diesem Prozess aus, die verbleibenden zwei wurden von Elliot flach gelegt – auf den Boden. Dort mussten sie sich ein imaginäres Kissen suchen und es sich gemütlich machen.

Dann hiess es den Schuh auszuziehen und der Lieblingsmusik lauschen, die daraus kam. Damit den Zuschauern auch ein bisschen “Action” geboten wurde sollten sich die zwei gegenseitig mit Sonnencreme einreiben. Anstelle eines Beach-liken Ganzkörperprogramms wurden dann aber nur die Unterarme vor der bösen Sonne geschützt, eine seichte Nummer zur Belustigung des Publikums ergab sich daraus nicht.

Elliot besann sich darauf, dass er zu Beginn eine tiefe Entspannung versprochen hatte und machte sich daran, visuelle Bilder an schöne Erlebnisse aufzubringen und diese im Kopf zu verankern. Danach “weckte” er die zwei auf, und wie sich das gehört applaudierten alle kräftig.

Als letztes kamen wir zur Frage und Antwortrunde. Ich wollte von ihm wissen was das Beeindruckendste war, dass er mit Hypnose erlebt habe. “In Las Vegas habe ich einen Hypnotiseur erlebt, der den Leuten die Hand gab und damit einen Orgasmus nach dem anderen provozierte.” Erstaunlich.

“NY is a shithole!” – Gedanken zum Melting Pot Phänomen

Donnerstag, August 19th, 2010

New York ist der vielbesagte “Melting Pot”, der Schmelztiegel, da habe ich keine Zweifel. Doch gibt es immer noch die Nachbarschaften, wo man unter sich ist – seien es die Mexikaner, Chinesen, Juden, Puerto Ricaner, Dominikaner, … alle Details dazu hier.

Nicht umsonst spricht man von Chinatown, Littla Italy, Koreatown etc. Auch bestimmte Berufsgattungen werden mit Nationalitäten assoziert, so sind viele Coiffeure Russen, oder die Reinigungsinstitute sind in der Hand der Chinesen, genauso wie die Nagelstudios oft durch Asiaten betrieben werden.

Wenn ich meinen jetzigen Bekanntenkreis anschaue sind darin verschiedenste Ethnien und Herkünfte vereint, die wenigsten sind “echte” New Yorker und in New York aufgewachsen. Diese Diversität erfordert Toleranz, denn ohne diese wäre es nicht möglich hier zu leben.

Sie ermöglicht aber auch, dass jeder irgendwo seinen Platz findet. Wenn Frank Sinatra trällert “If you can make it here, you can make it everywhere” kann ich nicht übereinstimmen. Jeder passt irgendwie und irgendwo dazu. Es ist einfacher, sich als Neuankömmling in New York zu integrieren als beispielsweise in Zürich.

Leute kommen und gehen in New York, jeden Tag. Es scheint mir, dass alle die richtigen Kontakte haben und kurz vor dem (lang ersehnten) Durchbruch stehen. Die Möglichkeiten, hier etwas auf die Beine zu stellen, sind vielfältig – und die Menschen sind offen und bieten einem ein “Window of opportunity”. Doch dieses Fenster ist nicht ewig offen, denn jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und verfolgt dieses Mantra zielstrebig, mehr oder oftmals weniger erfolgreich. Aber die Träume sind gross.

New York ist vielfältig. Oberflächlich, tiefgründig. Jemand sagte mir kürzlich: “Who want’s to live here? It’s a shit hole, the filthiest place on earth.” Nope, it is what you think it is.

Top Links – Best free stuff to do in New York City

Freitag, August 13th, 2010

Recession! Yes, everyone knows that. But still, New York has a lot of free stuff to offer – check out the following links, in case you are coming here on vacation or if you want to settle down.

  1. http://www.freenyc.net
  2. http://newyork.timeout.com/articles/features/75099/free-things-to-do-in-new-york-city
  3. http://www.clubfreetime.com/new_york.asp
  4. http://www.8coupons.com
  5. http://groupon.thepoint.com
  6. http://www.gmaconcerts.com
  7. http://www.minicardsnyc.com
  8. http://americahotlinks.com
  9. http://www.meetup.com/cities/us/ny/new_york/groups/?radius=10

Die New Yorker Stadtteile unter der Lupe – von schön bis gefährlich

Freitag, August 13th, 2010

Die folgende Übersicht stellt eine Mischung aus Empfehlungen von Locals und eigenem Online Research dar, als ich mich nach einer neuen Bleibe umgesehen habe.

New York besteht aus 5 Stadtteilen, wovon Manhattan natürlich der populärste ist. Die City vereint in etwa die gleiche Anzahl Menschen wie die ganze Schweiz, auf einem Bruchteil der Fläche. Tripadvisor.com hat hier eine gute Einführung zu den Stadtteilen von New York verfasst.

Natürlich kann man sich auf Statistiken verlassen, und da sieht man dass nur eine der 25 gefährlichsten Gegenden der USA in New York ist. Eine Bekannte meinte dazu nur: “St. Nick and 125h is Disneyland compared to where I’ve been living the past 4 years…”

Oder man kann sich die Spot Crime Map oder das PDF hier anschauen, da findet man an jeder Ecke einen Grund, nicht hinzugehen. Unbestritten gibt es Gegenden, die man als Nicht-Local besser meidet.

Hier eine subjektive Übersicht der schönen Gegenden, nach Stadtteil, aus dem Bekanntenkreis.

  • Brooklyn: Boreum Hill, Carroll Gardens, Brooklyn Heights, Park Slope, Williamsburg, …
  • Queens: Astoria, Forest hills, Rego park, …
  • New Jersey: Hoboken, …

Das Time Out Magazine hat die Top 10 Neighboorhods zusammen gestellt, und unter http://www.walkingaround.com findet man eine Übersicht welche Ethnien sich wo zusammen raufen – eine Schweizer Nachbarschaft gibt’s noch nicht bis jetzt, doch die Deutschen konnten offenbar Gerritsen Beach in Brooklyn bereits ein wenig annektieren.

Weniger empfehlenswert sind dagegen die folgenden Stadtteile.

Manhattan:

  • Alphabet city (Avenues A-D in der Lower East Side) – viele Sozialwohnungen
  • Harlem bis Inwood, oberhalb der 100th Street

Brooklyn:

  • Brownsville
  • East New York
  • Bedford-Stuyvesant
  • Red Hook

Queens:

  • Queensbridge
  • Jamaica

Bronx:

  • Die South Bronx – viele Sozialwohnungen, bspw. Melrose, Mott Haven, Tremont, University Heights

Staten Island:

  • Well, eigentlich will niemand nach Staten Island. Nicht weil es gefährlich ist, sondern weil einfach tote Hose herrscht, heisst es. Und stinkt.

Top Links für Auswanderer aus der Schweiz (und solche die es werden wollen)

Samstag, Juni 5th, 2010

Dass eine Auswanderung nicht von heute auf morgen geht ist klar. Bei mir war es nicht überstürzt, aber es ging doch sehr schnell – vom definitiven Entscheid bis zum ByeBye etwa 12 Wochen. Das das Thema aber schon lange latent in meinem Hinterkopf hing, spiegelte sich das dementsprechend auch in meiner Interessenlage wider und ich war gut vorbereitet. Sehr empfehlenswert als Einstieg ist das Beobachter Buch “Ab ins Ausland“.

Hier ist eine Liste mit den wichtigsten Links – diese erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern stellt eine persönliche Sicht dar, die mir geholfen hat. Außerdem gibt es auf der Seite von “The American Dream” jede Menge Infos zu finden.

Administratives, Finanzen, Versicherungen, Emigration etc.

Checklisten

Foren und Informationsplattformen für Auslandschweizer

Informationen für Amerika-Auswanderer

Varia

Weitere Links oder Feedback gerne in den Kommentaren.

Am meisten Kalorieren fürs Geld – The winner is…

Donnerstag, Mai 27th, 2010

… die Pizza Hut Meat Lover’s Personal Pan Pizza, $4.09 für 890 Kalorien.

Die Rezession schlägt zu, auch wenn wir das nur ungern wahrhaben wollen.
Wo es somit am meisten Kalorien fürs Geld gibt hat „The big money“ zusammen gestellt. Freaky.