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Posts Tagged ‘About me’

Brandheisse News aus dem Big Apple – und mein erstes Buch

Heute gibt es wieder mal einen persönlichen Bericht: Während wir hier in New York am Schwitzen sind, scheint der Sommer in Europa noch nicht überall angekommen zu sein. Unser Kater Punky und ich besetzen abwechselnd die Sofafront vor der Klimaanlage, um ein bisschen zu verschnaufen.

Bald wird es Zeit, dem Grossstadtleben den Rücken zu kehren und die Häuserschluchten gegen Sandburgen einzutauschen – wir nehmen einen langen Roadtrip auf uns, um das vielversprechende Fleckchen Charleston in South Carolina zu erkunden.

Besuch in der Schweiz

Wenn dann der Herbst vor der Türe steht, werde ich auch der Schweiz wieder einen Besuch abstatten – die ersten zwei September Wochen gehören Familie und Freunden. Bis dahin steht aber noch eine Menge auf dem Programm, dazu gleich mehr…

Der Sommeranfang bringt auch eine herbe Enttäuschung für die Schweizer Fussballnati mit dem verlorenen Spiel gegen Chile – selbst ich als Sportmuffel habe vor dem TV mit einem Auge mitgefiebert und dabei noch mein Spanisch aufpolieren können, da ich hier keinen englischen Kanal gefunden habe.

Die Schweiz hat mehr als nur ein Spiel verloren

Ein wenig später habe ich auf Facebook verfolgt, wie eine Fanseite mit dem Namen “Ich hasse Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi (Schweiz vs. Chile)” an Popularität gewann – innert weniger Stunden hatte die Seite fast 50 000 Fans, Tendenz stark steigend und aktuell mehr als 75 ooo Fans! Ich kann die Enttäuschung ob des verlorenen Spiels verstehen, die Kommentare der “Fans” sind jedoch teils massiv unter der Gürtellinie.

Facebook Power – wie man die Macht der sozialen Netzwerke nutzen kann

Dieses Beispiel zeigt aber klar, dass soziale Netzwerke wie Facebook und Konsorten längst Ihren Kinderschuhen entwachsen sind. Ich beschäftige mich schon eine Weile intensiv mit den Möglichkeiten dieser Online Plattformen, in der Zwischenzeit ist die Beratung von Unternehmen in diesem Umfeld zu meiner Hauptarbeit geworden.

Yeah, ich schreibe mein erstes Buch!

Vor kurzem habe ich deshalb mit dem Data Becker Verlag einen Vertrag über ein Buch zum Thema Social Media Marketing abgeschlossen. Das ist natürlich viel Arbeit, macht aber auch viel Spass – und glücklicherweise habe ich wertvolle Unterstützung gefunden, die mir beim Tagesgeschäft tatkräftig unter die Arme greift.

Aber keine Angst, hier im Blog gibt es deshalb keine Sommerpause – die nächsten Artikel warten schon in den Startlöchern!

(M)ein Jahr in New York

Vor genau einem Jahr drückte ich meine Lieben fest an mich und begann damit ein neues Kapitel in meinem Leben – die Auswanderung nach Amerika! Auf der Zugfahrt an den Flughafen hatte mein Radar bereits auf Entdeckermodus umgeschaltet. Ich erinnere mich, wie ich die saftigen Wiesen mit den gescheckten Kühen in mich aufsog, den Häusern mit den rotbraunen Spitzdächern nachschaute.

Ich wollte nicht nach New York fliegen, sondern wie mein Urgrossvater mit dem Schiff den Weg antreten. So flog ich nach London, und fuhr von dort mit dem Bus an die Küste. Am nächsten Tag hiess es Leinen los – mit mir an Bord und so viel Gepäck, wie ich selbst tragen konnte.

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Eine Woche später fuhren wir an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei und legten am Pier in New York an. Geplant war zwei Wochen die Stadt zu erkunden und dann zu sehen, wo es mich hinzieht. Nach 2 Wochen Big Apple hatte ich aber noch nicht genug, und ich verlängerte meinen Aufenthalt.

Ich traf mich damals mit Markus, einem meiner ehemaligen Kunden, zum Lunch. Auch er schlug vor mehr als 10 Jahren seine Zelte hier auf und hatte sofort den Durchblick: “Du wirst hier hängen bleiben, Reto!“, prophezeite er. Und sollte recht behalten!

Ich bin glücklich im Big Apple. Glücklich, dass ich meinem Herzen folgte – und die Logik beiseite schob. Glücklich, dass ich weiß, was mir wichtig ist und was ich will. Dass ich lehrreiche Erfahrungen mache. Dass ich im Grossstadtdschungel Liebe und Freundschaft gefunden habe. Dass ich mein eigenes Business aufbaue und Spaß dabei habe. Der weise Konfuzius hatte eben schon recht: Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten!

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Meine verrückte Mitbewohnerin – ein Intermezzo der besonderen Art…

„Ich wusste es! Sie ist wirklich crazy und hat eine bipolare Persönlichkeitsstörung. Und schluckt noch Valium und Amphetamine.“ Ich verstand nur Bahnhof. Doch meine Kollegin Adriana ist angehende Ärztin, sie muss es wissen. „Ich gehe gleich zum Hausmeister, damit er das Schloss austauscht.“, verkündete sie.

Machen wir eine kurze Rückblende. Seit ich in New York bin, lebe ich zur Untermiete mit Medizinstudenten. Das ist praktisch, weil ich mich mit meinen 2 Koffern Gepäck schon ins gemachte Nest legen kann – ich muss mir keine Möbel und Haushaltsutensilien anschaffen.

Aktuell bin ich in einer Wohngemeinschaft dreier Medizinstudentinnen, die im letzten Studienjahr sind. Die Ladies sind dauernd unterwegs und bewerben sich querbeet in den USA um einen Platz zum Praktizieren, meist bin ich allein und kann in aller Ruhe meine Projekte vorwärtspeitschen. So habe ich anfangs Dezember 2009 das Zimmer von Carolina übernommen, während Adriana für die Vermietung ihres Domizils Lynette ausgewählt hat. Falsch gewählt.

Ich habe Lynette bei meinem Einzug getroffen und wir haben ein bisschen Small Talk gemacht. Nicht unsympathisch, vielleicht etwas nervös und fahrig. Dann war sie auch schon wieder weg – auf dem Weg nach Miami. Das war das Letzte was ich von ihr gehört habe. Ein paar Tage später meldete sich Adriana, ich sollte ihr doch Bescheid geben, wenn ihre Untermieterin wieder im Haus sei – sie habe immer noch den Wohnungsschlüssel, noch keine Miete bezahlt und reagiere auch nicht auf Anrufe und Emails. Und vom Vormieter hätte sie einen Spiegel geklaut.

Lynette tauchte nicht wieder auf, hinterließ uns aber ein Schlachtfeld in ihren Zimmer, ein Set an brandneuen Lautsprechern, weitere Elektronikartikel sowie eine Schimmelkultur im Kühlschrank. Nun ist das Zimmer wieder in bester Ordnung und wartet auf den nächsten Besucher – dieses Mal geht alles glatt, mein Bruderherz macht seine Aufwartung. Und den geklauten Spiegel werden wir auch wieder dem rechtmäßigen Besitzer übergeben.

P.S.: Ich liebe meine Aussicht :-) .

EmpireStateBuilding

Eine Botschaft an meine Leser – A message to my readers — Happy 2010!

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„Es gibt keinen Weg – Wege entstehen beim Gehen.“ Antonio Machado

Lieber Leser

Adieu 2009 – willkommen 2010! Ein neues Jahr liegt unberührt vor uns. 365 Tage, die wir prägen werden mit unseren Gedanken, unseren Worten, unserem Tun. Heute vor 365 Tagen war ich irgendwo inmitten karibischer See, ahnungslos was das kommende Jahr für mich bereithalten würde.

Eine Woche später wurde mir klar, dass ich meine Komfortzone verlassen muss. „Auf nach Amerika!“, schrie es in meinem Herzen und übertönte damit alle Zweifel und Unsicherheiten. Mit zwei Koffern lief ich 12 Wochen später im Hafen von New York ein, fest entschlossen mich vom Leben treiben zu lassen. Der Big Apple hat mich unter seine Fittiche genommen, ich bleibe, lebe und lerne.

Das ganze Jahr über waren wir fleissig und haben uns nimmermüde allen anstehenden Aufgaben gewidmet. Ich wünsche Dir, dass Du mit offenem Herzen und wachen Augen durch das kommende Jahr gehen kannst. Es gibt vieles zu entdecken, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Mein Vorsatz: Ich gönne mir im 2010 häufiger einen Moment der Gelassenheit, Zeit zum Innehalten und Verschnaufen.

Dir wünsche ich von Herzen alles Gute, viel Erfolg und freudiges Gelingen beim Leben!

Herzlich, Reto
http://www.Schreibenslust.com

“There is no path, paths are made by walking.” Antonio Machado

Dear reader

Goodbye 2009 and hello 2010! A brand new year lies ahead of us. 365 days which we will shape with our thoughts, our words and our actions. On this day 365 days ago, I was somewhere in the middle of the Caribbean Sea with no idea about what the coming year had in store for me.

One week later I realized that I had to leave my comfort zone. My heart was crying out, “Off to America!” and all my doubts and insecurities were drowned out. Twelve weeks later I arrived in New York Harbor with two suitcases, determined to let myself be carried along by the stream of life. The Big Apple has me under its spell. I’m staying, I’m living and I’m learning.

We were busy the entire year, tirelessly dedicating ourselves to the work at hand. My wish for you is that you can go into this coming New Year with an open heart and alert eyes. There is so much to discover, if we just take the time for it. My resolution: In 2010 I am going to allow myself more downtime – time to take a break and breathe.

From the bottom of my heart I wish you all the best, much prosperity and joyful success in living.

Best, Reto
http://www.retostuber.com

Razzia in Chinatown – doch ich habe meine Weihnachtsgeschenke ins Trockene gebracht

Endlich habe ich mir die Zeit genommen, die Weihnachtsgeschenke zusammen zu kaufen. Nachdem ich mich mit meiner Steuerberaterin getroffen habe, meinte diese, dass mir eigentlich noch 300 Dollar Stimulus zustehen. Hinter diesem kryptischen Begriff versteckt sich ein Wirtschaftsankurbelungsprogramm des amerikanischen Staates, welches mir eben besagte Scheine ins Portemonnaie spült.

Razzia in Chinatown
Guter Dinge machte ich mich deshalb auf nach Chinatown, um auf dem chinesischen Basar zu feilschen und die Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Doch ich staunte nicht schlecht, die halbe Straße hatte die Schotten dichtgemacht. Ich hörte den Polizisten zum Straßenhändler sagen: „Na, diese Aktion hat Euch ganz schön **** [hier das F-Wort einsetzen]!“

CanalStreet

Die Hintergründe: Letzte Woche hat die New Yorker Polizei über 30 Geschäfte in der Canal Street schließen lassen, die Plagiate von Designerartikeln verkauft haben und zu einem Fälscherring gehörten. Von der Chanel-Tasche bis zum tiffanyesken Schmuck wurde alles konfisziert.

Feilschen an der Canal Street – auch wer früher an der 5th Avenue eingekauft hat

Na Klasse! Wer denkt denn auch an die armen Modesüchtigen, die aufgrund der Wirtschaftskrise statt in der Fifth Avenue nun in der Canal Street einkaufen müssen? Diese billigen Kopien sind einer der Hauptgründe, warum wir jedes Jahr zur Weihnachtszeit in Schaaren gen Chinatown ziehen – neben dem Reiz des Feilschens. Statt 2.000 $ im Fachgeschäft kostet hier die Louis-Vuitton Reisetasche etwa 60 Dollares, in passabler Qualität.

Als vor vielen Jahrzenten die ersten chinesischen Einwanderer nach New York kamen, siedelten sie sich rund um die Canal Street an und eröffneten die ersten Geschäfte. Heute beherbergt Chinatown rund 300.000 Einwohner und ist ein Mekka für Touristen und Shopping Fans.

Das Feilschen um jeden Cent ist hier genauso selbstverständlich, wie auf einem Wochenmarkt in Shanghai. Das Urlaubsfeeling wird noch unterstützt durch die exotischen chinesischen Schriftzüge der Geschäfte, gerade wenn Chinatown abends im Neonlicht erstrahlt.

People

Zwischen Ramsch und Schnäppchen – so schnell wird sich da nichts ändern

Aber ob man nun auf der Suche nach nachgemachten Designerartikeln ist oder nicht, Chinatown ist immer einen Besuch wert. Neben Restaurants und Lebensmittelgeschäften bietet das Viertel viele anderen Möglichkeiten zum Shoppen. Ob Schmuck, Kleidung, Elektroartikel, Kitsch oder Antiquitäten, das Angebot ist vielfältig. Wer sich traut, nimmt auch schon mal eines der vielen chinesischen Heilmittelchen mit nach Hause.

Dass die Behörden den Handel mit Fälschungen in Chinatown dank dieser Aktion in den Griff bekommen, ist nicht anzunehmen. Schon in der Vergangenheit sorgte das Auftauchen der Polizei häufig dafür, dass Geschäfte ihre Rollläden runterließen sowie fliegende Händler ihre Koffer schnappten und sich aus dem Staub machten.

Nachdem ich alle Geschenke verhandelt hatte, wollte ich mir selbst noch etwas kaufen. Ein paar aktuelle DVDs sollten es sein, da ich die letzten Wochen stark engagiert war und es schlichtweg nicht um den Block herum ins nächste Kino geschafft hatte. Der Verkäufer wollte den Deal aber nicht auf offener Straße abhandeln, und wir haben uns um die nächste Häuserecke verdrückt – 20 Dollar leichter und sechs Filme reicher machte ich mich aus dem Staub.

Bank

Speeddating im Selbstversuch – die ganze Wahrheit, und nichts als diese

Habe mir das Ausgangsprogramm angeschaut, an einem Freitagabend hat New York einiges zu bieten. Ich habe mich für ein Erlebnis der besonderen Art entschieden: Speeddating in New York City. Aus rein wissenschaftlichen Gründen natürlich, haha.

In der Mausefalle

Ernsthaft, ich als Schweizer allein in New York bin neugierig auf die Menschen hier, und als Immigrant erscheint mir Networking als wichtiger Faktor, um hier Fuß zu fassen. Außerdem hatte ich Lust, dieses Konzept live zu erleben, und wenn sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt …

Um 18 Uhr lief ich los, Richtung Broadway, wo das Spektakel stattfinden soll. Nachdem ich gemerkt hatte dass Broadway und West Broadway zwei verschiedene Straßen sind, kam ich auch ganz pünktlich im Cupping Room an. Dort war die halbe Bar schon von Männern belagert, die wie von der Katze belauerte Mäuse ausschauten. Das kann ja heiter werden, die weiblichen Wesen ließen sich auf jeden Fall noch nicht blicken, resp. waren gerade äußerst ausgiebig mit ihren Blackberrys und iPhones beschäftigt. Ich war mir nicht mehr sicher, ob das eine gute Idee gewesen war, hierher zu kommen …

Der Typ neben mir an der Bar gönnte sich etwas Starkes, ich fragte ihn, ob er auch am Event teilnehme. Heute nicht, aber er hätte das Mal gemacht – mit mäßigem Erfolg. Nun bimmelte die Glocke und die Truppe trottete wie ein Haufen Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank davon.

Einfache Regeln, komplexe Strategien

Die Regeln des Speeddating: die Damen setzen sich an einen Tisch, die Herren wechseln alle 5 Minuten beim Schellen der Glocke den Platz – schätzungsweise 15 “Dates” gab es an diesem Abend. Jede(r) notiert sich seine Top 3 Favoriten auf einer Karte, und wenn es einen Match gibt werden die Kontaktdaten durch den Veranstalter am nächsten Tag per E-Mail versandt. Darauf basierend kann dann richtig gedatet werden.

Das Geschlechterverhältnis war recht ausgeglichen, die Teilnehmenden hatten sich herausgeputzt und sahen attraktiv aus, alle zwischen 20 und 30 Jahre alt. Nun gilt es also ernst. Die meisten waren noch etwas verkrampft und steif zu Beginn. Doch dann wurde die Runde rasch lockerer, und es machte Spass, in ein paar Minuten ein anregendes Gespräch zu entwickeln und die eigene Menschenkenntnis auf den Prüfstand zu stellen.

Schnatter, schnatter

Die Girls kamen übrigens ALLESAMT in Gruppen an den Event. In der Pause waren sie eifrig am Tuscheln und damit beschäftigt, ihren Freundinnen die neusten News am Telefon durchzugeben. Lustig. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Gefallen fanden alle daran. Die Ladies sahen das als einmaliges „Experience“ an, und auch die Jungs waren locker und hatten begriffen, dass man mehr Spass hat, wenn man das nicht als Konkurrenzkampf angeht, sondern einfach als „Having a good time“ ansieht – was es de facto auch war.

Als der Spass gegen 10 Uhr offiziell zu Ende ging, hatte bereits eine Liveband begonnen aufzuspielen. Ruby, Beagy, Matt und ich blieben noch bis lange nach Mitternacht sitzen und diskutierten über Gott und die Welt, wie man das am Freitagabend mit seinen Leuten zu tun pflegt. Ein paar Tage darauf erhielt ich dann die Kontaktdaten meiner „Matches“ per E-Mail zugestellt, doch dazu ein andermal mehr ;-) .

Wie alles begann… Der Tag als die Bombe einschlug

Der Weg sei das Ziel, und meiner führte mich aus der Schweiz in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Vereinigten Staaten von Amerika. Nachdem ich in New York am Wurzeln schlagen bin, sehen wir in diesem Beitrag wie es dazu kam.

“When a man journeys into a far country, he must be prepared to forget many of the things he has learned, and to acquire such customs that are inherent with existence in the new land; he must abandon the old ideals and the old gods, and oftentimes he must reverse the very codes by which his conduct has hitherto been shaped.” Zitat aus Jack London’s Buch “In a Far Country”. Wie wahr.

Kollege Müller fixte mich irgendwann um die Jahrtausendwende mit einer Country Musik CD und seinen Schwärmereien über die USA an. Ich machte einige Zeit später an der Greencard Verlosung der amerikanischen Regierung mit, ohne große Hintergedanken.

Eines Abends, als ich gerade mit meiner Lerngruppe im Nachdiplomstudium über einer Fallstudie brütete, klingelte ein E-Mail mich aus den Gedanken: „Sie haben eine Greencard gewonnen“, verkündete es verheißungsvoll. Kein Scherz, das Mail kam von The American Dream! Nachdem ich mich gefasst hatte, entschied ich rasch, den Prozess zum Erhalt derselben zu durchlaufen – was hatte ich zu verlieren? Ich erzählte aber keiner Menschenseele davon, sondern wollte zuerst sicher sein, dass das auch alles klappt.

Follow your dreams!

Follow your dreams!

Die Greencard ermöglicht mir, in den USA zu leben und zu arbeiten, resp. nach 5 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Und ich wollte meinen Horizont schon immer mit einer Auslanderfahrung erweitern! Doch bevor ich an die begehrte Karte rankam, musste zuerst eine detaillierte Übersicht zu meinen bisherigen “Aktivitäten” (Schule, Ausbildung, Job, …) eingesandt werden.

Dann hieß es beim Onkel Doktor zum Knieklopfen antraben, Röntgenbilder machen sowie verschiedene Tests absolvieren. Der Doc attestierte mir eine gute Gesundheit und ich wurde auf die Botschaft in Bern zum Interview eingeladen.

Dabei wurde es ernst, doch das ist in Bälde einen eigenen Beitrag wert!

Amerika, hier bin ich! Mein Aufbruch aus der Schweiz zu neuen Ufern im “Big Apple”

„Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ Goethe war ein kluger Mann, und ich folge seinem Rat! Alle paar Tage werde ich Dich, lieber Leser, nun mit neuem Informationsfutter versorgen.

Dieser Blog zirkelt dabei um ein zentrales Thema: AMERIKA, mit all seinen Facetten! Ich selbst bin langjähriger USA Beobachter und lebe seit April 2009 in New York. Hier habe ich meine Firma Schreibenslust gegründet und bin als freischaffender USA Korrespondent für deutschsprachige Firmen auf Achse.

Ich kurz nach der Ankunft auf der Dachterrasse meines neuen Zuhauses.

Ich kurz nach der Ankunft auf der Dachterrasse meines neuen Zuhauses.

Doch alles der Reihe nach, wie kam es dazu? Zu Beginn dieses Jahres cruiste ich im Urlaub durch die Karibik, und auf dem Rückweg auf einer Straße in Florida geschah es! Der Highway hatte mir viel Zeit zum Nachdenken gelassen, und plötzlich fiel es mir die Schuppen von den Augen: Für mich war die Zeit gekommen, der Schweiz den Rücken zu kehren und gen Westen aufzubrechen!

Der Times Square, glitzernder Bauchnabel der Welt und Magnet für Millionen Touristen.

Der Times Square, glitzernder Bauchnabel der Welt und Magnet für Millionen Touristen.

Ich war in der glücklichen Lage, dass ich eine Greencard über American Dream gewonnen habe. Damit hatte ich die offizielle Erlaubnis zum Leben und Arbeiten in den USA. Ich hatte mich schon lange mit dem Thema Auswandern auseinandergesetzt, dies aber bis dahin noch nicht umsetzen können.

Die „Stars and Stripes“ Flagge ist Amerikas Wahrzeichen - ich habe auch eine im Gepäck.

Die „Stars and Stripes“ Flagge ist Amerikas Wahrzeichen - ich habe auch eine im Gepäck.

Doch nach der Rückkehr in die Schweiz ging alles rasant schnell, ich informierte meine Familie, Freunde und Arbeitgeber – und lief 12 Wochen später mit 2 Koffern in der Hand und einer Idee im Kopf im Hafen von New York ein. Die persönliche Geschichte meiner Auswanderung steht als pdf-Dokument hier zum Download zur Verfügung.

Goodbye Switzerland! Am Flughafen in Zürich.

Goodbye Switzerland! Am Flughafen in Zürich.

Ich war zuvor 10 Jahre in verschiedenen Positionen beim Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom tätig gewesen, zuletzt als Member of Management im Verkauf bei dem Tochterunternehmen Swisscom IT Services. Mein Plan sah vor, mir zuerst einmal eine Auszeit zu gönnen, zwei Wochen New York zu erkunden, ein Auto zu kaufen, loszufahren und dann zu sehen, wo es mich hin verschlägt.

Das ist nun über ein halbes Jahr her, und die Pflöcke sind eingeschlagen: Ich bleibe bis auf Weiteres in New York und berichte für verschiedene Unternehmen aus dem „Big Apple“.

Sonnenuntergang über Manhattan – Aussicht vom Dach meines Apartments auf die Skyline mit Empire State Building.

Sonnenuntergang über Manhattan – Aussicht vom Dach meines Apartments auf die Skyline mit Empire State Building.

Was erwartet Euch also in meinem Blog? Einerseits werde ich über persönliche Erfahrungen und Anekdoten berichten, andererseits natürlich Hintergrundinformationen liefern über das Leben in den USA. Ihr werdet

- brühwarm mein Speed Dating Erlebnis mitverfolgen können
- lernen wie man seine eigene Firma kostengünstig in den USA registriert
- erfahren, wie die Banken es mir schwierig machen, eine Credit History aufzubauen
- sehen was Amerikaner von den Europäern unterscheidet
- Tipps erhalten, wie ihr das teure Pflaster New York günstiger besuchen könnt
- und natürlich vieles mehr was mich begeistert, bewegt und beeindruckt!

    Und: ihr könnt mir schreiben, über welche Themen ihr gerne mehr wissen wollt! Nur keine falsche Scheu, denn ich schreibe ja nicht für mich, sondern für Euch ;-) .

    Ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme und bin auf Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn anzutreffen. Mehr zu mir gibt es auch auf www.Schreibenslust.com oder im Interview mit dem San Francisco Examiner.

    Und nun ab an die Arbeit, Herr Stuber :-)! Ich in meinem Büro in Manhattan.

    Und nun ab an die Arbeit, Herr Stuber :-) ! Ich in meinem Büro in Manhattan.