Supersturm Sandy bringt die große Stunde für Barack Obama
Wer hätte es für möglich gehalten, dass die Wahl zum US-Präsidenten am 6. November noch so turbulent werden würde. Eine Woche vor der Wahl des neuen Präsidenten hat der Supersturm Sandy große Teile der Ostküste verwüstet und so den Wahlkampf ziemlich durcheinander gebracht. Von Maine bis Virginia gibt es durch den Sturm zahlreiche Schäden zu beklagen. Nun muss Barack Obama, als derzeitiger Präsident des Landes zeigen, dass er auch solch eine Krise meistern kann. Die große Stunde von Obama hat begonnen – vielleicht kann er damit auch das Blatt im Wahlkampf entscheidend für sich wenden.
Noch bevor Sandy die Ostküste der USA erreichte wollte Barack Obama seinen Landsleuten zeigen, dass er auch bei solch einer Katastrophe alles Menschenmögliche tut, um das Land erfolgreich durch die Krise zu bringen und die Menschen zu schützen. Diesem großen und mächtigen Sturm wolle er mit guter Vorbereitung entgegen treten und zeigen, dass die Amerikaner sich auf ihn verlassen können. So sprach er beim Krisenmanagement mit den Regierungschefs aller Bundesstaaten, die von Sandy betroffen sein würden, schaltet die Zivilschutzbehörde FEMA ein und sorgte auch dafür, dass Nahrungsmittel und Wasser in großen Mengen vorhanden waren, um die Zeit nach dem Sturm zu überbrücken. Barack Obama geht in seiner neuen Rolle als Katastrophenschützer und Krisenmanager voll auf. Dies so sagte er, werde von ihm in einer so schweren Zeit erwartet. Auch wenn die Wahl des Präsidenten derzeit Thema ist, kann die Politik warten, die Menschen im Land sind nun wichtiger.
Die nächsten Tage nach dem Jahrhundertsturm werden auch entscheidend für Barack Obamas berufliche Zukunft sein. Wenn es ihm gelingt, überall an der Ostküste mit einem stabilen Krisenmanagement den Menschen zu zeigen, dass er auch jetzt als oberster Mann im Staat für sie da ist, kann dies nur positiv auf das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl wirken.
Nach dem Sturm, der neben zahlreichen Schäden in vielen Bundesstaaten auch Überschwemmungen und sogar Todesopfer brachte, muss nun schnell gehandelt werden. Barack Obama und die Bundesbehörden müssen nun dafür sorgen, dass den Menschen schnell geholfen wird, dass die Schäden weitestgehend beseitigt werden und dass der Strom schnellstmöglich wieder fließt. Darüber hinaus muss auch das normale Leben weitestgehend wieder hergestellt werden. Und dies möglichst schnell. Hier tut Barack Obama gut daran, aus den Fehlern seine Vorgängers Bush zu lernen, der erst vier Tage später nach dem verheerenden Hurrikan Katrina mit der Hilfe begann.
Am heutigen Mittwoch wird Barack Obama nach New Jersey reisen, um sich die Schäden des Sturms anzusehen und den Menschen dort zu helfen. An New Jerseys Küste war Sandy in der Nacht zu Dienstag auf Land getroffen und hatte ein erhebliches Chaos mit vielen Überschwemmungen hinterlassen.
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