Interview mit Volker Weiss: „Ich lebe im Paradies auf Erden, auch als Maui bekannt.“ (Teil 3)
Reto Stuber interviewt Persönlichkeiten aus Deutschland, die den Weg nach Amerika gemacht haben.
Heute im Interview: Volker Weiss, Immobilienmakler auf Maui, 3. Teil (1. Teil hier, 2. Teil hier).
Hattest du vorher schon Erfahrungen mit den USA sammeln können?
Mit unseren Eltern waren mein jüngerer Bruder und ich ein paar Mal in den USA zum Urlaub. Als Trainee hatte ich während meiner Ausbildung zum Hotelfachmann die ungewöhnliche Möglichkeit, ein halbes Jahr in einem Luxus Hotel in Dallas, Texas, zu arbeiten. Als persönlichen Erfolg und als größten Einfluss auf mein junges Leben sehe ich heute das Arbeitsvisum der Carl Duisberg Gesellschaft in Verbindung mit den 2 Jahren auf Maui. Da habe ich viel über die USA erfahren und gelernt.
Während meiner Zeit in Asien für Hyatt International habe ich auch knapp 2 Jahre auf der Insel Guam im Südpazifik gearbeitet und gelebt. Guam ist zwar kein Bundesstaat der USA, aber es gehört doch irgendwie zu Amerika. Mein größtes Glück war, dass es da kulturell doch etwas von der Internationalität gab, die mein heutiges Leben zu Hause auf Hawaii prägen.

Vielleicht kann man sagen, dass der Einsatz auf Maui zu jener Zeit einfaches Glück gewesen ist. Aber mit der richtigen Einstellung kann das auch heute noch jeder nachmachen. Davon bin ich fest überzeugt!
Wie reagierte dein Umfeld in Deutschland auf diese Idee?
Als ich meine Lehre zum Hotelfachmann im berühmten Atlantic Hotel Kempinski Hamburg begonnen habe, da waren die ganze Familie, Bekannte und Freunde richtig begeistert. Vor dem Abschluss dieser Ausbildung hätte ich die Zusage für einen Arbeitsplatz auf einer 5 Sterne Ranch in Windhoek in Namibia bekommen können. Das war allen dann doch ein bisschen zu viel und zu schnell. Irgendwie sollte das wohl alles etwas länger dauern. Ich muss zugeben, dass ich mir damals auch noch ein wenig unsicher gewesen bin.
Als das Arbeitsvisum für die USA aktuell wurde, hatte sich mein Umfeld schon auf eine gewisse Art von Abenteuer um mich herum eingestellt. Natürlich ist gerade meine Mutter sehr traurig, dass ich nun so weit weg lebe. Und das geht mir oft genauso. Verwandte und Bekannte können es nicht richtig verstehen, aber einige schaffen es doch, hier ab und an mal zu Besuch zu kommen. Alle freuen sich jederzeit über Nachrichten aus Hawaii.

Nach mehr oder weniger 2 Jahrzehnten muss ich deutlich feststellen, dass es für mich sehr wichtig ist, die Kontakte aus der Ferne zu halten. Wenn man selbst derjenige ist, der weggeht, muss man sich damit abfinden, dass man auf jeden Fall mehr Zeit investieren sollte, um wenigstens in Gedanken irgendwie mit der Heimat verbunden zu sein. Das ist ein schönes Gefühl und wird meist reichhaltig belohnt.
Der nächste Teil des Interviews folgt in wenigen Tagen – am besten jetzt gleich den RSS-Newsfeed abonnieren!
Tags: Interview
Fast alle dürfen mitmachen. Finden Sie heraus, ob Sie an der GreenCard Lotterie der USA teilnehmen dürfen. Unser Teilnahmecheck gibt Ihnen in wenigen Schritten Gewissheit.
Mein Name ist Reto Stuber, ich bin 1978 in der Schweiz geboren und lebe heute in New York. Ich hatte das große Glück, eine Greencard zu gewinnen und bin dadurch meinen "American Dream" auf die Spur gekommen. Mein Motto lautet: „Destiny is not a matter of chance, it is a thing to be achieved.“ –
„Das Schicksal ist nicht eine Sache des Zufalls, es ist eine Sache, die erreicht werden kann.“
William Jennings Bryan (1860-1925)
