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Archive for Oktober, 2009

Halloween! Darum drehen die Amis jedes Jahr im Roten.

Freitag, Oktober 30th, 2009

Der Sensenmann schlurft um die Ecke, im Arm eine Blondine mit viel zu kurzem Rock für diese Jahreszeit. Richtig, Halloween klopft an die Türe – wie bei uns am Karneval verkleidet sich der Amerikaner und lässt es dabei so richtig krachen.

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Halloween ist ein Spiel mit dem Sensenmann und seinen Kompagnons

Doch das war nicht immer so: Die katholischen Iren hatten den Brauch vor knapp 200 Jahren aus ihrer Heimat in die USA gebracht, der Ursprung liegt aber weiter zurück. Eine Verbindung mit dem keltisch-angelsächsischen Fest „Samhain“ wird vermutet, bei dem die Geister der Toten mit den Leben in Kontakt traten.

Dieses Video von www.KunstkulturTV.de ist schaurig gemacht, doch bietet auch einiges an Hintergrundinformationen zum Feste, nachdem man die ersten schaurigen Fratzen überwunden hat.

Doch was hat es mit den Kürbis-Fratzen auf sich? Diese haben wir dem irischen Hufschmied und Trinker Jack O zu verdanken. Der Überlieferung nach überlistete dieser den Teufel und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack nicht mehr in die Quere kam.

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Dieser Kürbis hat seinen letzten Atemzug bereits getan

Doch Jack hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Als er das Zeitliche segnete, war ihm die Himmelspforte wegen seiner Trinkerei verschlossen. Auch der Zugang zum Höllenreich war versperrt … Doch der Teufel erbarmte sich (sic!) des Jacks und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit er durch das Dunkel des Höllenreichs zurück tapsen könne. Aus der beleuchteten Rübe wurde dann ein Kürbis (weil der besser zur Hand war in den USA), in welchen man Fratzen schnitt, um böse Geister abzuschrecken.


Halloween als Bindeglied zwischen den Welten?

Heute ist Halloween ein großes Business und vollständig kommerzialisiert. Im Supermarkt kann man Säcke voller Süßigkeiten kaufen, welche einem von den an der Haustüre klingelnden Kids dann mit Charme wieder abgenommen werden. „Trick or treat!“, heißt es – Süßigkeit oder Streich, und die Süßigkeit ist da auf jeden Fall die dankbarere Alternative.

Direkt neben meinem Apartment hat kürzlich auch ein neuer Shop die Tore geöffnet – natürlich zeitlich passgenau vor Halloween und ganz im Zeichen des schaurigen Festes! Dort werden Kreditkarten weiter strapaziert, um an der Halloween Party mit dem ausgefallensten Kostüm aufzuwarten. Hier in New York gibt es alljährlich eine Riesenkostümparty im Greenwich Village. Wer die Menschenmenge nicht scheut und ein paar Stunden ohne Toilette auskommt, kann sich unter das Volk aus der Anderswelt mischen und sich sattsehen.

Wer noch mehr zu diesem Brauchtum wissen will, dem sei der Artikel „Gruselig grinsende Geister grüßen grässliche Grufties“ empfohlen. Mit Halloween wird ja auch der Horrorstreifen von John Carpenter assoziert … Gänsehaut erwünscht? Dann einfach dieses Video anschauen und die Nackenhaare in den Wind halten – happy Halloween!

Amerika, hier bin ich! Mein Aufbruch aus der Schweiz zu neuen Ufern im “Big Apple”

Freitag, Oktober 30th, 2009

„Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ Goethe war ein kluger Mann, und ich folge seinem Rat! Alle paar Tage werde ich Dich, lieber Leser, nun mit neuem Informationsfutter versorgen.

Dieser Blog zirkelt dabei um ein zentrales Thema: AMERIKA, mit all seinen Facetten! Ich selbst bin langjähriger USA Beobachter und lebe seit April 2009 in New York. Hier habe ich meine Firma Schreibenslust gegründet und bin als freischaffender USA Korrespondent für deutschsprachige Firmen auf Achse.

Ich kurz nach der Ankunft auf der Dachterrasse meines neuen Zuhauses.

Ich kurz nach der Ankunft auf der Dachterrasse meines neuen Zuhauses.

Doch alles der Reihe nach, wie kam es dazu? Zu Beginn dieses Jahres cruiste ich im Urlaub durch die Karibik, und auf dem Rückweg auf einer Straße in Florida geschah es! Der Highway hatte mir viel Zeit zum Nachdenken gelassen, und plötzlich fiel es mir die Schuppen von den Augen: Für mich war die Zeit gekommen, der Schweiz den Rücken zu kehren und gen Westen aufzubrechen!

Der Times Square, glitzernder Bauchnabel der Welt und Magnet für Millionen Touristen.

Der Times Square, glitzernder Bauchnabel der Welt und Magnet für Millionen Touristen.

Ich war in der glücklichen Lage, dass ich eine Greencard über American Dream gewonnen habe. Damit hatte ich die offizielle Erlaubnis zum Leben und Arbeiten in den USA. Ich hatte mich schon lange mit dem Thema Auswandern auseinandergesetzt, dies aber bis dahin noch nicht umsetzen können.

Die „Stars and Stripes“ Flagge ist Amerikas Wahrzeichen - ich habe auch eine im Gepäck.

Die „Stars and Stripes“ Flagge ist Amerikas Wahrzeichen - ich habe auch eine im Gepäck.

Doch nach der Rückkehr in die Schweiz ging alles rasant schnell, ich informierte meine Familie, Freunde und Arbeitgeber – und lief 12 Wochen später mit 2 Koffern in der Hand und einer Idee im Kopf im Hafen von New York ein. Die persönliche Geschichte meiner Auswanderung steht als pdf-Dokument hier zum Download zur Verfügung.

Goodbye Switzerland! Am Flughafen in Zürich.

Goodbye Switzerland! Am Flughafen in Zürich.

Ich war zuvor 10 Jahre in verschiedenen Positionen beim Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom tätig gewesen, zuletzt als Member of Management im Verkauf bei dem Tochterunternehmen Swisscom IT Services. Mein Plan sah vor, mir zuerst einmal eine Auszeit zu gönnen, zwei Wochen New York zu erkunden, ein Auto zu kaufen, loszufahren und dann zu sehen, wo es mich hin verschlägt.

Das ist nun über ein halbes Jahr her, und die Pflöcke sind eingeschlagen: Ich bleibe bis auf Weiteres in New York und berichte für verschiedene Unternehmen aus dem „Big Apple“.

Sonnenuntergang über Manhattan – Aussicht vom Dach meines Apartments auf die Skyline mit Empire State Building.

Sonnenuntergang über Manhattan – Aussicht vom Dach meines Apartments auf die Skyline mit Empire State Building.

Was erwartet Euch also in meinem Blog? Einerseits werde ich über persönliche Erfahrungen und Anekdoten berichten, andererseits natürlich Hintergrundinformationen liefern über das Leben in den USA. Ihr werdet

- brühwarm mein Speed Dating Erlebnis mitverfolgen können
- lernen wie man seine eigene Firma kostengünstig in den USA registriert
- erfahren, wie die Banken es mir schwierig machen, eine Credit History aufzubauen
- sehen was Amerikaner von den Europäern unterscheidet
- Tipps erhalten, wie ihr das teure Pflaster New York günstiger besuchen könnt
- und natürlich vieles mehr was mich begeistert, bewegt und beeindruckt!

    Und: ihr könnt mir schreiben, über welche Themen ihr gerne mehr wissen wollt! Nur keine falsche Scheu, denn ich schreibe ja nicht für mich, sondern für Euch ;-) .

    Ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme und bin auf Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn anzutreffen. Mehr zu mir gibt es auch auf www.Schreibenslust.com oder im Interview mit dem San Francisco Examiner.

    Und nun ab an die Arbeit, Herr Stuber :-)! Ich in meinem Büro in Manhattan.

    Und nun ab an die Arbeit, Herr Stuber :-) ! Ich in meinem Büro in Manhattan.